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28-Jährige stellt fest, dass sie „gegen die Schwerkraft allergisch“ ist: Sie kann nicht länger als drei Minuten vom Bett aufstehen

05 September 2022 • Von Aya
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So sehr sich Medizin und Wissenschaft auch in beständiger Entwicklung befinden, gibt es noch viele Symptome und Syndrome, in deren Angesicht Ärzte keine echten Antworten geben können. Lyndsi Johnson ist beispielsweise eine 28-Jährige, die plötzlich eine Reihe von ziemlich gravierenden Symptomen entwickelt hat, auf die die Ärzte ihr nicht sofort eine Antwort geben konnten. Das Problem liegt natürlich in den nicht-existenten oder nur experimentellen Behandlungen, die den Patienten nicht viel bringen. Lyndsi begann 2015, sich schlecht zu fühlen, und im Laufe weniger Jahre wurden ihre Symptome derart schlimmer, dass sie heute ans Bett gefesselt ist. Der Grund? Sie ist „allergisch gegen die Schwerkraft“.


Lyndsi enthüllte, dass sie nicht mehr aus dem Haus gehen und nicht einmal vom Bett aufstehen kann außer für ein paar Minuten, ohne in Ohnmacht zu fallen. „Ich bin allergisch gegen die Schwerkraft – es scheint verrückt, ist aber wahr. Ich kann nicht länger als drei Minuten auf den Beinen bleiben, ohne Übelkeit zu empfinden oder ohnmächtig zu werden. Ich fühle mich sehr viel besser, wenn ich liege. Ich bin immer im Bett, bis zu 23 Stunden am Tag“, schloss sie verbittert. Bevor es zu diesem Schluss kam, wussten die Ärzte jedoch nicht genau, welchen Weg sie einschlagen sollten. Nach Jahren der Untersuchungen und Kontrollen wurde ihr im Februar 2022 endlich eine seltene Kondition diagnostiziert, orthostatische Hypotonie (PoTS), eine Kreislaufsystemstörung, bei der sich ein ungewöhnlich niedriger Blutdruck einstellt, wenn man sich hinstellt.

Für Lyndsi, die zuvor als Mechanikerin in der Luftwaffe der Marine arbeitete, war das eine entschieden traumatische Lebensänderung: Von einer sehr aktiven Person wurde sie zu einer Frau, die sich kaum für ein paar Minuten vom Bett erheben kann. Es ist klar, dass es sich um eine extrem schwächende Kondition handelt, aber die 28-Jährige strebt danach, auf die bester aller Weisen damit fertigzuwerden. Ihr Ehemann James war in dieser schweren Zeit stets an ihrer Seite und kümmert sich um alles: das Haus zu putzen, zu kochen, sie zu waschen, etc. ...

Lyndsi erzählte davon, wie alles begann: Die Symptome tauchten auf, während sie noch für die Marine arbeitete. 2018 war sie gerade wegen des körperlichen Unwohlseins, das sie verspürte, dazu gezwungen, den Militärdienst hinter sich zu lassen, solange alles nicht noch schlimmer wurde. Chronische Müdigkeit, Erbrechen, Migräne und schließlich Ohnmachtsanfälle sind die Symptome, die sie zu ihrem aktuellen Zustand führten. „Ich hätte nie gedacht, dass ich mit 28 Jahren einen Stuhl in der Dusche benutzen muss“, so Lyndsi. Sobald das Syndrom, an dem sie litt, klar war, begann sie eine Therapie auf Basis von Betablockern, die ihre Ohnmachtsanfälle reduzierte, auf nur drei pro Tag begrenzte und ihr auch mit der Übelkeit half. Leider ist nicht alles gelöst, da sie nur zum Essen oder Duschen vom Bett aufstehen kann, aber man hofft, dass mit der Zeit eine wirksamere Behandlung dafür gefunden werden kann.

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