Die "lächelnde" Depression, die Erkrankung, die wir allzu oft nicht erkennen

philine

19 April 2019

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Eine der wichtigsten Vorurteile über psychische Störungen, insbesondere über Depressionen, ist die Vorstellung, dass diejenigen, die darunter leiden, ins Bett gezwungen werden, in den Mauern ihrer Häuser eingesperrt sind und extrem negative Gedanken und Handlungen erleiden; doch nach den modernsten psychologischen Studien ist dies überhaupt nicht der Fall, und das ist nur ein Vorurteil.

Nicht jeder erlebt Depressionen auf die gleiche Weise und mit den gleichen Symptomen.

NB: Die Ratschläge, die wir hier geben, können niemals den Rat eines Arztes oder die psychotherapeutischen Behandlungen ersetzen, die ein Arzt für eine bestimmte Krankheit verschreiben kann. Der folgende Artikel dient nur zu Informations- und Veranschaulichungszwecken.

via The Independent

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Nach jüngsten Studien des National Institute of Mental Health leiden etwa 10% der US-Bevölkerung an Depressionen, eine viel größere Statistik als die über die Symptome von Schizophrenie und bipolarer Störung. Aber die moderne Psychologie warnt davor, dass man an Depressionen leiden kann, auch wenn man ein normales Leben ohne besondere Warnzeichen zu führen scheint.

Das ist auch der Fall bei der sogenannten "lächelnden Depression", bei der die Person glücklich zu sein scheint, jedoch sehr leidet. Lächelnde Depressionen werden oft nicht auf einen Blick erkannt und diejenigen, die leiden, verwerfen oft ihre Gefühle und legen sie zur Seite, aus Angst, von den Menschen um sie herum als "schwach" angesehen zu werden.

 

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Das offensichtlichste Zeichen einer "lächelnden Depression" ist das der Traurigkeit, und die Konsequenz ist die Implementierung eines Abwehrmechanismus gegen die wahren Gefühle gegenüber dem eigenen Leben, die nach und nach durch das Lächeln als Außenfassade bekämpft werden. Zu den Symptomen, die durch Beratung und Psychotherapie erkennbar sind, gehören auch Angst, Wut, Müdigkeit, starke Reizbarkeit, geringes Selbstwertgefühl, manchmal Schlaflosigkeit, aber vor allem selbstmörderische Gedanken. Diejenigen, die an Depressionen leiden, zumindest traditioneller, haben oft nicht die innere Energie, den gefährlichen Gedanken umzusetzen, während Patienten mit lächelnder Depression stattdessen die Kraft haben, ihren Willen methodisch zu planen und zu befolgen.

Während die Aktivitäten der psychologischen Beratung und Psychotherapie die traditionellsten Wege zur Linderung der Erkrankung sind, ist es sehr oft wichtig, dass sich die Betroffenen ihrer Familie und ihren Freunden öffnen und das Vertrauen in sich selbst zurückgewinnen können.

Quellen:

 

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