Coronavirus: Hausbesitzer verzichtet auf Miete und geht für die notleidende Mieterin einkaufen

von Julia

16 April 2020

Coronavirus: Hausbesitzer verzichtet auf Miete und geht für die notleidende Mieterin einkaufen
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Die Corona-Pandemie hat das Leben vieler Menschen auf den Kopf gestellt. Die Betriebsschließungen und Verbote haben bei manchen Menschen dafür gesorgt, dass sie von einem Tag auf den anderen plötzlich nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll. Sie erleiden große finanzielle Verluste, die nur schwer in kurzer Zeit wieder aufzuholen sind. Für viele ist es sogar schwer geworden, auch nur den Einkauf zu machen, von der Miete ganz zu schweigen

Die kann in dieser Situation für viele zu einem richtigen Problem werden. Deshalb entschieden sich viele Hausbesitzer, ohne lange nachzudenken, auf die Mieteinnahmen zu verzichten. Und einige von ihnen machen sogar noch mehr. 

via Christina Marie/Facebook

Nathan Nichols/Facebook

Nathan Nichols/Facebook

"Ich hab das Glück, ein Gebäude zu besitzen", schreibt Nathan Nichols auf Facebook. "Und deshalb habe ich meinen Mietern gerade mitgeteilt, dass ich die Miete für April nicht einziehen werden." Und er fügt hinzu: "Ich fordere alle Hausbesitzer auf, auch darüber nachzudenken, ob sie ihren Mietern nicht ein bisschen entgegenkommen wollen."

Einfache, klare Worte, die bestimmt viele Menschen zum Nachdenken gebracht haben. Und bei Alan, einem anderen Immobilienbesitzer, hatten sie sogar mehr als den erwünschten Effekt. Er teite seiner Mieterin Christina, Mutter von vier Kindern, nicht nur mit, dass sie sich um die Miete für den Monat keine Sorgen machen sollte, sondern fragte sie auch, ob sie und ihre Familie noch genug zu essen hätten. Als Christina antwortete, dass die Vorräte langsam zu Ende gingen, bekam sie einige Stunden später eine Nachricht, dass sie mal auf die Veranda schauen sollte. 

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Christina Marie/Facebook

Christina Marie/Facebook

Milch, Kartoffeln, frische und verpackte Lebensmittel, Windeln und vieles mehr: Alan hatte alles für Christina gekauft und der notleidenden Mieterin vor die Tür gestellt. Man braucht wohl nicht extra zu erwähnen, wie sehr sie sich angesichts dieser großzügigen und selbstlosen Geste gefreut hat. Von Geschichten wie diesen erzählen wir hier gerne, denn sie geben uns in einem dramatischen Moment wie diesem Zuversicht und Hoffnung zurück. 

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