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Kinder ohne Strafen und Belohnungen…
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Kinder ohne Strafen und Belohnungen erziehen: die Vorteile der Montessori-Methode

Von philine
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Wenn euer Kind in der Schule eine gute Note bekommt, seid ihr höchstwahrscheinlich geneigt, ihm etwas zu geben, das ihm gefällt - eine Belohnung, die es motiviert, weiterzumachen und immer besser zu werden. Ebenso werdet ihr vielleicht zur Bestrafung greifen, wenn sich euer Kind nicht so verhält, wie es sollte - wenn es zum Beispiel nicht alle seine Spielsachen in die Kisten legt und sein Zimmer nicht aufräumt. Nach der Montessori-Methode ist die Erziehung von Kindern durch Belohnungen oder Strafen und Bestrafungen jedoch nicht gerade ratsam. Folgende Sachen sollte man vermeiden, in die Erziehung der Kinder mit einzubeziehen.

via: Mother.ly
image: Unsplash

"Ich habe dir dreimal gesagt, du sollst dir die Zähne putzen, und du hast es noch nicht getan", oder "Du kommst wieder zu spät zur Schule, weil du dich nicht rechtzeitig angezogen hast". Die Lösung nach diesen Aussagen besteht oft darin, dem Kind das Fernsehen für eine bestimmte Zeit zu verbieten; oder ihm alles andere zu verbieten, was ihm gefällt und das ist lustige Unterhaltung. Tatsache ist, dass sich das Kind durch ständige Zurechtweisung und Strafandrohung wahrscheinlich noch unsicherer fühlt. Auch die Frage der Belohnung scheint bei genauer Betrachtung kontraproduktiv zu sein: Am Ende wird das Kind einfach versuchen, die Belohnung zu bekommen, ohne wirklich zu erkennen, warum es bestimmte Aufgaben erledigen oder sich auf eine bestimmte Art und Weise verhalten soll. Hier könnte uns die Montessori-Methode zu Hilfe kommen: Schauen wir, was sie über die Erziehung von Kindern ohne Belohnung oder Bestrafung sagt.

image: Pexels
  • Bereiten Sie Ihr familiäres Umfeld vor: Um mit der Montessori-Methode zu erziehen, müssen Sie zunächst ein familiäres Umfeld vorbereiten, in dem das Kind durch direkte und reale Erfahrung selbstständig Dinge lernen kann. Dies gilt von Anfang an, wenn das Kind beginnt, die Welt um sich herum kennen zu lernen, bis zu den folgenden Momenten, wenn es neues Material benötigt, um Informationen wie Zahlen und Buchstaben zu lernen. Dies ist der Schlüssel zur angeborenen Neugier des Kindes.
  • Lassen Sie dem Kind die Autonomie, die es braucht: Es geht darum, dem Kind eine respektvolle Begleitung zu geben, die es sicherlich braucht, die aber nicht zu aufdringlich sein darf. Es ist besser, dem Kind genügend Raum zu geben, um seine Autonomie zu sichern, seine eigenen Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen. Nur so wird er in der realen Welt gut "arbeiten" können, sowohl in seiner Kindheit als auch im Erwachsenenleben.
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3. Erziehung ohne Bestrafung und Belohnung: Was sind die Konsequenzen?

image: Pexels

Wenn wir von Anfang an die Grundlage für die Erziehung der Kinder geschaffen haben, können wir gezielt über Belohnungen und Strafen sprechen. Die Montessori-Methode, wie viele andere Methoden, die auf einer respektvollen Erziehung basieren, besagt, dass wir niemals die Worte "Bestrafung" oder "Belohnung" sagen sollten. Stattdessen werden wir über Konsequenzen sprechen, die auf den Handlungen des Kindes basieren. Zum Beispiel könnte die gleiche Situation - Ihr Kind muss einen Schlafanzug anziehen und sich die Zähne putzen - auf diese 3 Arten unterschiedlich interpretiert werden:

  • Eine Strafe wäre: "Da du nicht getan hast, was du tun solltest, wirst du heute nicht fernsehen und direkt ins Bett gehen".
  • Eine Belohnung wäre: "Da du alles richtig gemacht hast, kannst du vor dem Schlafengehen ein wenig fernsehen.
  • Und eine Konsequenz daraus wäre: "Wenn du dir die Zähne putzen und den Schlafanzug anziehen kannst, dann hast du Zeit, etwas fernzusehen oder ein paar Spiele zu spielen, ansonsten ist es Zeit zum Schlafengehen, du entscheidest.

Wie Sie sehen können, ist das Ergebnis das gleiche, aber die Art und Weise, wie Sie es kommunizieren, ist völlig anders. Die Grundidee ist, dass das Kind diese Art von Anfrage nicht als eine Zumutung empfinden sollte, besonders wenn das Ende des Tages kommt und es müde ist und keine Lust hat, einen Schlafanzug zu tragen.

image: Pexels

Die Hauptvorteile des Weglassens von Strafen und Belohnungen nach der Montessori-Methode sind vielfältig. Zunächst einmal ist diese konsequente Methode eine große Hilfe, um die individuellen Fähigkeiten jedes Kindes zu fördern, da das Kind die Möglichkeit hat, so autonom wie möglich zu sein. Darüber hinaus werden weitere Aspekte der Persönlichkeit gestärkt:

- Zufriedenheit: Das Kind ist stolz auf sich selbst, dass es seine täglichen Aufgaben ohne den Druck einer Strafe in Sichtweite erledigt hat;

- Das Selbstwertgefühl wird gestärkt: Es hat sich gezeigt, dass "Erziehung mit Konsequenzen" statt Belohnung und Bestrafung eine große Hilfe für Kinder ist, die es schaffen, mehr Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl zu gewinnen.

- Stärkt die Zusammenarbeit: Kinder fühlen sich zufriedener, wenn sie altersgemäße Aufgaben erfüllen, was die Zusammenarbeit, die Kommunikation mit der Familie und die emotionale Bindung stärkt.

Nun, da Sie die wesentlichen Schlüssel zur Erziehung ohne Belohnung oder Bestrafung nach der Montessori-Methode kennen, werden Sie sich entscheiden, die verschiedenen Strafen beiseite zu legen?

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