Respekt: Ein Psychologe identifiziert die 3 Schlüssel für eine gesunde Beziehung zwischen Eltern und Kindern

von philine

09 November 2019

Respekt: Ein Psychologe identifiziert die 3 Schlüssel für eine gesunde Beziehung zwischen Eltern und Kindern
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Wir haben unsere Kindheit mit der absoluten Gewissheit verbracht, dass jeder, der größer ist als wir, immer geachtet werden sollte. Respekt für Erwachsene war keine Wahl, sondern eine Pflicht, die uns unsere Eltern auferlegt hatten. Und wehe, man erfüllt die Erwartungen nich!
In den letzten zehn Jahren haben wir eine tiefgreifende Veränderung in Bezug auf die Erziehung von Kindern erlebt, so dass der Begriff des Respekts manchmal mit der Meinungsfreiheit, der Überschreitung oder Ähnlichem in Konflikt gerät.

Aber wie bringen wir Kinder dazu, ohne Angst Respekt zu entwickeln?

via Psychology Today

Flickr / AngryJulieMonday

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Um einem Kind Respekt beizubringen, darf man nicht auf Angst zurückgreifen. Aber wie geht das? Die Psychologie erklärt es, insbesondere die Studie der Psychologin Tina Gilbertson, die sich genau mit der Dynamik der Respekt-Familie befasst. Ausgehend von der Annahme, dass Respekt in keiner Weise auferlegt wird, sondern eingehalten wird, identifiziert Dr. Gilbertson drei Schlüssel zum Aufbau einer gesunden und tiefen Beziehung zwischen Eltern und Kindern.

1. KONSISTENZ: Der erste Schlüssel zu einem korrekten Umgang mit Kindern ist Konsistenz. Übereinstimmung zwischen Handeln und Sprechen. Menschen zu sein, die Respekt haben, sagt mehr als tausend Worte, weil Kinder uns beobachten und von uns und unserem tatsächlichen Verhalten lernen.

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2. ORDNUNG FESTLEGEN: Das Kind braucht Grenzen und Gewissheiten, um Autorität zu verstehen und zu identifizieren. Dies bedeutet nicht, autoritär im engeren Sinne zu sein und Kinder zu erschrecken, sondern ihnen beizubringen, dass den jeweiligen Situationen noch Grenzen gesetzt sind.

3. BELOHNUNG: Die Frage der Belohnung ist umstritten. Dem Psychologen zufolge ist es jedoch wesentlich, dass Respekt mit positiven Verhaltensweisen in Verbindung gebracht wird. Wenn wir das Kind immer belohnen, auch wenn es sich nicht einmal bemüht hat, respektloses Verhalten zu verbessern, lehren wir es, dass es dasselbe erreichen kann und dass Respekt vielleicht nicht so wichtig ist.

Und genau hier kehrt die Frage der Konsistenz zurück.

Natürlich ist es nicht immer einfach, aber das Streben nach besseren Erwachsenen lohnt sich auf jeden Fall.

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