Tochter wird in der Schule zum zweiten Mal nicht versetzt: Vater beschließt, sie auf exemplarische Weise zu bestrafen

von Aya

28 Juni 2023

Tochter wird in der Schule zum zweiten Mal nicht versetzt: Vater beschließt, sie auf exemplarische Weise zu bestrafen
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Das „Metier“ des Elternseins ist eines der komplexesten der Welt: Man hat die Verantwortung und die Freude, die eigenen Kinder aufwachsen zu sehen, auch wenn man manchmal dazu gezwungen ist, ihnen gegenüber ungemütlich zu werden, um ihnen den besten Weg zu zeigen. Klar, Eltern sind Menschen, und also solche können sie irren, aber meistens versuchen sie nur mit guten Absichten hart durchzugreifen. Doch bis wohin ist das in Ordnung?

Eine Frage, die viele Leute stellten, besonders nachdem sie gesehen hatten, was ein Vater aus Girón in Kolumbien getan hat. Der Mann beschloss, seine 14-jährige Tochter, Nicole Yurestsi, zurechtzuweisen, und zwar auf entschieden strenge Weise.

via Clarin

Pexels - Not the Actual Photo

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Die junge Nicole bestand das Schuljahr nicht: Sie wurde zum zweiten Mal nicht versetzt. Wütend über das Versagen seiner Tochter, entschied ihr Vater, sie zu bestrafen, indem er sie dazu verpflichtete, das Haus zu putzen.

„Du hast ein weiteres Schuljahr verloren und mir gerade bewiesen, dass du bereit bist, die Zeit zu Hause zu verbringen. Du hast keine Ambitionen, du willst nicht arbeiten, du willst niemand im Leben sein“, so dieser Vater mit gehobener Stimme. Nach seinem Ausbruch merkte er, dass sein Ton all jenen gegenüber, die ihren Bildungsweg nicht fortgesetzt und beschlossen haben, zu Hause zu bleiben, verletzend sein könnte, also wandte er sich mit ruhigerem Ton an die Öffentlichkeit.

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Wilfredor/Wikimedia - Not the Actual Photo

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„Ich bitte euch, mir zu verzeihen, ich schmälere oder beleidige niemanden, ich bedaure nur die Lage meiner Tochter. Ich möchte nicht, dass ihre einzige Ambition darin besteht, zu heiraten und sich um einen Mann zu kümmern“, gestand er. „Ich möchte stattdessen, dass sie sich anstrengt, um sich eine rosige Zukunft aufzubauen, wenn es das ist, was sie sich wünscht, sich nicht nur jemand anderem zu Diensten stellt.“

Der Vorfall löste gegensätzliche Reaktionen unter den Webnutzern aus, wobei einige die Strafe als streng, aber exemplarisch bezeichneten, während andere sie exzessiv fanden.

Was haltet ihr davon?

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