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Seine Kollegen arbeiten zusätzliche 3000 Stunden, um diesem Vater zu erlauben, sich um seinen leukämiekranken Sohn zu kümmern

30 April 2021 • Von Aya
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Das Familienleben mit dem Arbeitsleben zu vereinbaren ist nie einfach, wird allerdings zu einem unüberwindbaren Hindernis, wenn ein Single-Elternteil sich um ein krankes Kind kümmern, aber weiterhin arbeiten muss. Glücklicherweise können die Menschen, die dich umgeben, dir jedoch trotz der dunklen Momente und der Angst, es nicht zu schaffen, eine große Hilfe sein. Und wir sprechen nicht nur von Freunden oder Verwandten: Auch die Kollegen können eine Quelle der Unterstützung sein. Das ist es, was Andreas Graf erlebt hat, ein Single-Vater, der eine extrem schwere und heikle Zeit durchmachte: Sein nur wenige Jahre alter Sohn litt an Leukämie.

via: bbc.com

Der Mann musste bezahlten Urlaub anfragen, um seinen Sohn für die Behandlung zu Terminen ins Krankenhaus begleiten zu können: In den ersten Wochen war der Junge namens Julius nämlich dazu gezwungen, im Bett zu bleiben und sich auszuruhen. Andreas fürchtete jedoch, seinen Job bei einem Design-Unternehmen zu verlieren, weil er seine Urlaubstage aufgebraucht hatte. Er müsste wieder arbeiten gehen, aber wie hätte er seinen Sohn allein lassen können? Zum Glück griff der Leiter der HR-Abteilung des Unternehmens ein, und mit Hilfe der Chefetage und der Arbeitergewerkschaft ersuchte der HR-Leiter alle Angestellten, dem Mann zu helfen.

Die Reaktion der Angestellten war instantan und erstaunlich: Alle Kollegen von Andreas, einschließlich ihm unbekannte Praktikanten, willigten in die Initiative ein. Sie machten fast 3.300 Überstunden und deckten die von Andreas verlorenen Arbeitsstunden. Letzterer war angesichts der ihm von mehr als 700 Kollegen erwiesenen Großzügigkeit gerührt und voller Freude: Er konnte sich ohne die Furcht, seinen Job zu verlieren, um seinen Sohn kümmern. Dank dieser „Arbeitssammlung“ konnte der Mann der Arbeit tatsächlich ein Jahr lang fernbleiben.

 

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„Ohne diese große Unterstützung wäre ich jetzt arbeitslos“, erzählt Andreas. Er hatte darüber nachgedacht zu kündigen, aber dank dieser Initiative konnte er weiterhin für seinen kranken Sohn da sein und sich um ihn kümmern, ohne um seine berufliche und finanzielle Zukunft zu fürchten. In Anbetracht eines Menschen in Not haben alle Kollegen große Selbstlosigkeit an den Tag gelegt, und Andreas könnte nicht dankbarer sein.

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