Mutter gelingt es wegen ihrer vielen Tattoos nicht, einen Job zu finden: „Ich werde nie aufhören, mir neue stechen zu lassen“

Aya

16 September 2022

Mutter gelingt es wegen ihrer vielen Tattoos nicht, einen Job zu finden: „Ich werde nie aufhören, mir neue stechen zu lassen“
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Zu beschließen, sich ein Tattoo stechen zu lassen, ist heutzutage sehr geläufig. Es gibt keine Altersgrenzen mehr, und Leuten zu begegnen, die eine oder zwei Tätowierungen haben, ist nicht länger so seltsam wie in der Vergangenheit. Aber es gibt Situationen, in denen es vielen Leuten zufolge gut wäre, nicht zu viele zu haben, und im gegensätzlichen Fall werden einige Orte sogar so weit gehen, ihre Türen vor Liebhabern dieser Hautkunst zu schließen.

Das ist der Fall bei der Mutter, von der wir euch zu erzählen im Begriff sind, einer 45-Jährigen, die buchstäblich wegen ihrer „exzessiven“ Tattoos auf ihrem ganzen Körper in der Arbeitswelt außen vor blieb.

 

via Mirror

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Melissa Sloan ist eine Mutter, die von sich hat reden lassen, als sie gestand, dass sie wegen ihrer Leidenschaft keinen Job finden kann: Tätowierungen. Sie ließ sich ihr erstes stechen, als sie 20 Jahre alt war, entwickelte eine enorme Begeisterung für diese Kunstform und sagte, dass sie nicht darauf verzichten kann.

„Es ist ein sehr intensives Gefühl, das mich in die Welt der Tattoos treibt“, erklärte sie. „Inzwischen kann ich nicht mehr darauf verzichten und muss mir drei neue pro Woche stechen lassen. Ich laufe praktisch mit der Tätowiermaschine im Gepäck herum, und wenn ich es will, sticht mein Freund mir ein neues.“

An vielen Orten stört ihre Art nicht, und niemand hat Grund zur Klage, was jedoch nicht im Arbeitsumfeld passiert. Dort beginnen für Melissa leider die wahren Probleme: „Mir ist bewusst, dass ich viele Tattoos habe und auch, dass mir das Unannehmlichkeiten bereitet, aber es ist hart, keinen Job finden zu können. Ich wurde als Reinigungskraft eingestellt“, erzählte die 45-Jährige, „und wäre bereit, wieder dieselbe Rolle zu übernehmen, aber niemand nimmt mich. Vielleicht schaffe ich es zu einem Vorstellungsgespräch, aber sobald man mich sieht, überlegt man es sich anders.“

Manchmal wurde ihr vorgeworfen, nicht arbeiten zu wollen, aber Melissa versicherte, dass sie sofort anfangen würde, wenn nur jemand ihr ein Angebot machen würde. Schade, dass dem nicht so ist, zumal die Leute sich in den meisten Fällen von ihrem Aussehen aufhalten lassen und nicht auf ihre Kompetenzen achten.

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Sie könnte der Ansicht vieler nach ihre Leidenschaft aufgeben, um bei der Jobsuche Erfolg zu haben, doch sie ist nicht gewillt, darauf zu verzichten, weil das bedeuten würde, ihre Identität beiseitezulegen, nur um anderen zu gefallen.

Was haltet ihr von all dem? Stimmt ihr jenen zu, die sie aus der Arbeitswelt ausschließen, oder würdet ihr euch nicht nur von ihrem Äußeren beeinflussen lassen und ihr zumindest eine Chance geben, sich zu beweisen?

 

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