Sie adoptiert ein Mädchen, und als sie erfährt, dass deren biologische Eltern obdachlos sind, nimmt sie sie bei sich zu Hause auf

von Aya

13 Mai 2022

Sie adoptiert ein Mädchen, und als sie erfährt, dass deren biologische Eltern obdachlos sind, nimmt sie sie bei sich zu Hause auf
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Die Entscheidung, ein Kind zu adoptieren, umfasst einen tiefen Akt der Liebe und der Großzügigkeit gegenüber einem glücklosen Kind. Für gewöhnlich und vor allem, um keine Verwirrung im Kopf des Kindes zu erzeugen, versucht man um jeden Preis, beide Familien, die biologische und die Adoptivfamilie, voneinander fernzuhalten. Das ist bei den Protagonisten dieser Geschichte allerdings nicht der Fall.

In diesem Fall wurde die biologische Familie der Kleinen nämlich im Haus ihrer Adoptivmutter aufgenommen. Wir erklären euch die Gründe, die diese Frau dazu bewegt haben, eine solche Entscheidung zu treffen.

via CNN

One of my oldest friends, Vanessa McGrady, has written a really powerful article about the experience with the birth parents of her adopted child. It's quite a story. Please read and share!

Pubblicato da Stephanie Fife Simpson su Giovedì 12 maggio 2016

Vanessa McGrady fällte vor einigen Jahren die Entscheidung, ein neugeborenes Mädchen zu adoptieren, Grace. Der Weg zur Elternschaft verlief stets gut, sie und ihr Mann verliebten sich sofort in die Kleine, und auch sie zeigte nicht das geringste Problem.

Zwei Jahre nach der Adoption trennten sich Grace´ Adoptiveltern jedoch, und sie und ihre Mutter lebten fortan allein. In jener Zeit passierte etwas vollkommen Unerwartetes und Ungewöhnliches.

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Vanessa und Peter, ihr Exmann, hatten bei der Adoption ihrer Kleinen eine Beziehung zu ihren biologischen Eltern aufgebaut, und die vier waren lange Zeit in Kontakt geblieben. Nach Vanessas Trennung von ihrem Mann erfuhr sie, dass Grace´ biologische Eltern obdachlos geworden waren, also traf sie ihre Entscheidung.

Sie beschloss, sie in ihrem Haus aufzunehmen, ohne allzu sehr darüber nachzudenken. „Als der Winter kam, habe ich sie zu uns eingeladen. Es regnete viel und war kalt, sie konnten nicht in einem Zelt auf der Straße leben, was hätte ich sonst tun können?“, erklärte Vanessa in einem Interview. „Wenn man einem Menschen in Not begegnet, kann man nicht anders, als ihm zu helfen. Ohne zu zählen, dass ich dank ihnen Grace hatte und ihnen nie genug für diese Freude gedankt hatte.“

Glücklicherweise hatte das Mädchen nie Probleme damit, all ihre Eltern zusammen zu sehen. Sie wusste Vanessa zufolge immer, dass sie und ihr Mann ihre Mutter und ihr Vater waren und dass die anderen beiden wichtig waren und sie gernhatten.

Das Zusammenleben hielt trotz allem nicht lange an, weil Grace´ biologische Eltern sich nach etwa einem Monat von ihr und Vanessa verabschiedeten und gingen. Das Band zwischen ihnen löste sich jedoch nie auf, und wann immer es möglich ist, treffen sie sich und verbringen Zeit zusammen. Diese gesamte Erfahrung wurde dann zu einem Buch, das Vanessa vor einiger Zeit veröffentlichte und in dem sie detailreich von ihrer ganzen Geschichte mit Grace erzählt.

Vanessas Entscheidung war eine, die wenige Leute gefällt hätten. Einerseits mutig, andererseits extrem großzügig und selbstlos. Gesten dieser Art sollten sehr viel präsenter in unserer Welt sein. Es ist immer schön, jenen, die sich in Not befinden, eine Hand hinzustrecken, denn abgesehen davon, glücklosen Menschen zu helfen, tut man damit auch sich selbst etwas Gutes.

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