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„Ich tadele meine Kinder nie“: Eine Mutter erklärt uns, wie sie auf die beste Weise mit ihren 3 Kindern umgeht

17 Juli 2021 • Von Aya
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Eltern haben die schwierige Aufgabe, ihre Kinder auf die bestmögliche Art erziehen zu müssen. Schade, dass es kein Handbuch mit klaren und präzisen Instruktionen dazu gibt! Denn jedes Elternteil hat seine eigene Methode und eigene Überzeugungen, obwohl man sich auf einige grundlegende Prinzipien einigen kann. Adele Clewes-Waddel, eine junge Mutter aus Staffordshire, hat ihre Vision für die Kindererziehung im Internet veröffentlicht: „Ich tadele sie nie, auch wenn es 20 Märchen braucht, um sie einschlafen zu lassen!“ Das ist kurzgefasst die Philosophie dieser Mutter: die eigenen Kinder nie tadeln, nie bestrafen. Vielmehr wäre es Adele zufolge angemessen, alles auf Empathie zu setzen, indem sie ihnen die Wichtigkeit gewisser Dinge und die Konsequenzen bestimmter Verhaltensweisen erklärt.

Adele ist nicht nur eine Vorzeigemutter, sondern auch die Erstellerin einer Facebook-Gruppe, in der Eltern, die die Erziehung ihrer Kinder auf „sanfte“ Weise angehen wollen, unter sich Ratschläge austauchen. Dennoch legt sie Wert darauf zu präzisieren, dass sie keine Kritik an den Eltern übt, die ihre Kinder anders erziehen, sondern dass sie einfach hofft, ihren Blickwinkel mit so vielen Menschen wie möglich teilen zu können. Adele versuchte, ihre Vision mit folgenden Worten zu erklären: „Als Erwachsene darfst du anderen gegenüber die Stimme erheben, wenn du einen schlechten Tag durchmachst und dich niedergeschlagen fühlst. Aber die Leute denken, dass ein Kind in dieser Hinsicht anders ist und die Regeln immer hundertprozentig befolgen muss. Das ist nicht realistisch, denn niemand ist perfekt. Ich versuche, mich in meine Kinder hineinzuversetzen, statt gegen sie anzuspielen, und strebe danach, sie zu behandeln, wie ich behandelt werden wollen würde. Ich verhalte mich auch meinem jüngsten Kind gegenüber so, seit seiner Geburt.“

Kurzum, für Adele sollte keine klare Demarkationslinie existieren, die festlegt, wie ein Erwachsener behandelt wird und wie ein Kind behandelt wird, denn beide sollten auf die gleiche Weise behandelt werden. Aber was ist dann zu tun, wenn die Kinder Trotzanfälle kriegen? Musste diese Mutter nie kämpfen, um ihren Kindern die Zähne zu putzen oder sie rechtzeitig ins Bett zu bringen? Klar, auch sie hat mit diesen Trotz- und Wutanfällen zu tun, sie geht aber anders mit ihnen um. Adele sagt, dass ihren Kindern die Wichtigkeit der Hygiene sehr gut bewusst ist und sie auch wissen, dass es hässliche Konsequenzen geben wird, wenn sie sie vernachlässigen. Dasselbe gilt für ein Bad: Wenn sie nicht baden, riskieren sie zu stinken, und vielleicht wird dann keiner mehr mit ihnen spielen wollen. Was die Schlafenszeit angeht, ist es für Adele ziemlich einfach: „Normalerweise sage ich ‚Es ist 19:30 Uhr, machen wir uns bettfertig?‘“ Danach liest sie ihnen Geschichten vor – es spielt keine Rolle, wie viele; an gewissen Abenden genügt eine, während sie an anderen zwanzig vorlesen muss! Jedenfalls ist das für diese Mutter bestimmt kein Problem.

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Andere Ratschläge zu ihrer Erziehungsmethode: „Ich versuche zu vermeiden, oft das Wort ‚Nein‘ zu meinen Kindern zu sagen, in Wahrheit gibt es nämlich unterschiedliche Arten, auf die man dasselbe ausdrücken kann. Ich sage nicht, dass ich das Wort nie benutze, wenn sie zum Beispiel im Begriff sind, die Straße zu überqueren und nicht aufpassen, rufe ich es in diesem dringenden Moment laut und deutlich.“ Ein anderer für Adele wichtiger Punkt ist die Einwilligung zu Küssen und Umarmungen: „Würde man einen Erwachsenen ohne seine Einwilligung umarmen? Nein, und dasselbe gilt für die Kleineren. Meine Kinder sind sehr liebevoll, und in neun von zehn Fällen würden sie eine Umarmung nie ablehnen, aber ich frage immer ‚Kann ich eine Umarmung haben?‘, und ich zwinge sie nie.“

Adele verurteilt dennoch nicht andere Eltern, weil auch sie anfangs keine Ahnung darüber hatte, was die beste Art wäre, mit ihren Kindern umzugehen. Jetzt, da sie es weiß, ist es ihre Mission, diese „sanfte“ Weise des Elternseins auch anderen Paaren und Menschen bekannt zu machen. Was haltet ihr davon?

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