Er hat über 40 Jahre im Dschungel fernab der Gesellschaft gelebt: „Ich wusste nicht, dass Frauen existieren.“ - KlickDasVideo.de
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Er hat über 40 Jahre im Dschungel fernab…
Sie gibt 20.000 £ für plastische Chirurgie aus, weil sie einen Freund finden will, ist aber immer noch seit Jahren Single Dieser Hund hat 4 Jahre lang auf seine Besitzer gewartet, immer am selben Ort: Am Ende kamen sie zurück, um ihn abzuholen

Er hat über 40 Jahre im Dschungel fernab der Gesellschaft gelebt: „Ich wusste nicht, dass Frauen existieren.“

12 Juli 2021 • Von Aya
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Erinnert ihr euch an die Heldentaten von Tarzan oder die Abenteuer von Mogli im Dschungelbuch? Das, was diese fiktiven Figuren verbindet, ist, dass beide im Wald lebten, in Kontakt mit der Natur, ihrer Schönheit, aber auch ihren Tücken, und sie kannten die Zivilisation und alle Technologien der modernen Gesellschaft nicht. Eine Geschichte für Kinder, die sich im Fall von Ho Van Land jedoch wirklich so ereignet hat: Dieser vietnamesische Mann ist jetzt 50 Jahre alt, hat aber ganze 41 Jahre zusammen mit seinem Vater im asiatischen Dschungel gelebt, weit weg von allem und jedem.

Alles begann im fernen 1972, als eine Bombe der amerikanischen Soldaten eine Zone Vietnams traf und ein menschliches Blutbad zurückließ. Unter jenen, die es nicht geschafft hatten, war auch die Familie Ho Van Thang, nur Ho Van Langs Vater konnte zusammen mit dem einzigen anderen Überlebenden, seinem Sohn, in den Wald fliehen. Als der kleine Junge von seinem Vater in Sicherheit gebracht wurde, war er erst zwei Jahre alt und wusste nicht, dass er ganze 41 Jahre nur mit seinem Vater fernab von der Welt und der Gesellschaft leben würde …

 

Ho Van Land lebte über 40 Jahre lang zusammen mit seinem Vater im dichten Wald von Quang Ngai, wo er in engem Kontakt zu all dem stand, was ihnen Mutter Natur bot: Denkt nur, dass Vater und Sohn aus Baumrinde gemachte Lendenschürze trugen, diverse wilde Tiere fingen, um sich zu ernähren, Obst sammelten und Lagerfeuer anzündeten, um sich zu wärmen und in den dunkelsten Nächten Licht zu haben. All das in totaler Isolierung von jeder Art fortschrittlicher Gesellschaft.

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Dann stießen 2013 einige Bewohner eines Dorfes am Waldrand auf Vater und Sohn, die im dichten Dickicht umherstreiften, und erboten sich, ihnen zu helfen und ihnen ein Haus weit weg von den Gefahren der wilden Tiere und der ungnädigen Natur zu schenken. Anfangs war es für Vater und Sohn hart, vor allem für Ersteren, aber mit der Zeit lernte Ho Van Lang, einige der „Erfindungen“ der modernen Gesellschaft zu benutzen und zu schätzen, alles Dinge, die für uns heute allzu selbstverständlich sind: Autos, Haushaltsgeräte, Lampen und so weiter!

Ho Van Lang sagte auch, dass er anfangs nicht einmal Männer und Frauen unterscheiden konnte: Er hatte mit nur zwei Jahren den Wald betreten und war dort ganze 41 Jahre geblieben, es war normal, dass er nicht den genauen Unterschied zwischen einem Mann und einer Frau kannte!

Inzwischen sind über acht Jahre vergangen, seit Ho Van Lang aus seinem persönlichen Dschungel „befreit“ wurde, doch wie der 50 Jahre alt Gewordene sagte, versucht er immer noch, sich an die Neuheiten und „Seltsamkeiten“ der Technologie und der zeitgenössischen Gesellschaft anzupassen.

Es wird gewiss nicht leicht, aber versucht ihr, über 40 Jahre lang in einem Wald zu leben, umgeben von Früchten und den Kreaturen von Mutter Natur: Wir würden es euch nicht übel nehmen!

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