Ein von seiner Mutter ausgesetzter Panther wird von einer Frau und ihrem Hund aufgezogen: Sie sind praktisch unzertrennlich

von Aya

25 März 2021

Ein von seiner Mutter ausgesetzter Panther wird von einer Frau und ihrem Hund aufgezogen: Sie sind praktisch unzertrennlich
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Wäre es eurer Meinung nach möglich, ein wildes Tier zu zähmen und es im eigenen Haus unterzubringen, als wäre es ein Hund oder eine Katze? Wissenschaftliche Studien schließen diese Möglichkeit nicht kategorisch aus, auch wenn sie vor der Wahrscheinlichkeit warnen, dass ein solches wildes Tier seinen wilden Instinkt früher oder später rauslassen und sich gegen den Menschen wenden könnte, der ihn aufgenommen und gerettet hat; damit würde dieser sein Leben riskieren. Heute möchten wir euch aber eine wahre Geschichte erzählen, die eher wie ein Märchen klingt und einen Panther, eine Frau sowie ihren Hund als Hauptfiguren hat.

via Luna The Pantera

Luna_the_pantera/YouTube

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Luna ist der Name des Pantherweibchens in dieser niedlichen Geschichte. In einem sibirischen Zoo geboren, aber dann von seiner eigenen Mutter abgelehnt und ausgesetzt, verlebte dieses Pantherweibchen seine ersten Lebensmonate in der Kälte, ohne Futter, in ganz und gar nicht optimalen physischen Konditionen. Das wilde Tier brauchte jemanden, der sich um es kümmerte, und zum Glück trat Victoria Rovskaya vor, eine Expertin für exotische Tiere, die von der Lage erfuhr, in der Luna sich befand, und mutig beschloss, sie bei sich zu Hause unterzubringen, wo bereits Venza lebte, ihr Rottweiler …

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Luna_the_pantera/YouTube

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Die Frau war überzeugt, wenn sie Luna vom zartesten Alter an pflegte und abrichtete, würde es ihr gelingen, Luna zu zähmen, als wäre sie ein ruhiges, liebevolles und für den Menschen ungefährliches Haustier. Eine Intuition, die sich mit der Zeit als siegreich herausstellte, da Luna Schritt für Schritt wie eine Hauskatze aufwuchs und mit der Zeit auch eine unauflösbare Freundschaft zu Venza, Victorias Rottweiler, knüpfte!

 

Luna_the_pantera/YouTube

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Der Hund und das Pantherweibchen „mochten“ einander sofort und schlossen eine ebenso unwahrscheinliche wie rührende Freundschaft: Zusammen gehen sie aus dem Haus, um durch die Felder zu rennen und die frische sibirische Luft zu genießen, sie kuscheln und spielen zusammen, auch wenn Luna es nicht schafft, einige ihrer „wildesten“ Instinkte völlig beiseite zu schieben: Anders als der Rottweiler liebt das schwarze Pantherweibchen es, Vögel zu verfolgen und zu jagen oder auf Bäume zu klettern, genau wie jeder respektable Panther!

Luna_the_pantera/YouTube

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Victoria weiß sehr gut, dass es überhaupt nicht einfach ist, ein Pantherweibchen aufzuziehen, als wäre es ein Haustier, sogar seine Ernährung ist nicht genau die gleiche wie die eines Hundes: Luna muss Futter mit sehr viel Vitaminen und Proteinen konsumieren, um in Form zu bleiben, aber das scheint für Victoria und Venza kein Problem zu sein!

 

Luna_the_pantera/YouTube

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Dem Hund und dem Pantherweibchen scheint der Unterschied zwischen ihren beiden Spezies vollkommen egal zu sein, ein Zeichen dafür, dass Zuneigung und Vertrauen zwischen zwei Tieren auch auf die unerwartetste Weise entstehen können. Victorias riskante Wette scheint unterdessen in jeder Hinsicht siegreich gewesen zu sein: Sie hat es geschafft, ein Pantherweibchen zu zähmen und wie ein Haustier aufzuziehen, das jetzt in einem Menschen und einem Hund seine besten Freunde gefunden hat.

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Hättet ihr das je geglaubt?

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