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„Deine Kinder sind nicht der Mittelpunkt…
„Ich war nicht bereit“: Eine berufstätige Mutter erklärt unter Tränen, warum 12 Wochen Mutterschutz nicht ausreichen Wenn Eltern beschließen, weitere Kinder zu bekommen, sollten sie die Kinder fragen, die sie schon haben: Die Diskussion spaltet die Gemüter

„Deine Kinder sind nicht der Mittelpunkt der Welt“: Die heftigen Worte dieses Vaters entfachen eine Diskussion

17 März 2021 • Von Aya
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Wenn man zum ersten Mal Eltern wird oder auch bei den darauffolgenden Malen, werden die Kinder zu unserem Lebensinhalt, zum Licht unserer Augen, zum Grund, aus dem wir atmen. Wir haben ein Ziel zu erreichen, die Antwort auf unser Dasein auf dieser Welt. Alles vollkommen nachvollziehbar und richtig, auch wenn viele Eltern eine sehr wertvolle Lektion lernen sollten: Kinder liebt man immer wie wahnsinnig, aber das bedeutet nicht notwendigerweise, dass man sie zum Mittelpunkt des Universums macht …

Diese sonderbare und, warum nicht, fragwürdige These stellte Matt Martin auf, ein Vater zweier Jungen aus Texas, der darum gebeten wurde, einen offenen Brief an Frischvermählte oder jene, die im Begriff stehen zu heiraten, zu schreiben und praktische Ratschläge zur Erziehung der Kinder, die kommen werden, einzufügen. Einige seiner sehr unverblümten und ehrlichen Aussagen haben viele Eltern perplex gemacht:

„Eine große Lektion, die ich gelernt habe, die ihr alle BITTE berücksichtigt, ist, dass eure Kinder nicht zuerst kommen. Unsere Kinder sind so wichtig und sind die Zukunft und alles, was ihr wollt, aber das, was auf Dauer besser für sie ist, ist ein wunderschönes Beispiel zweier Menschen, die sich gegenseitig lieben. Ja, ich meine genau euch, Mütter und Väter.

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Matt fährt dann so fort: „Noch etwas Grandioses, das Eltern wissen müssen, ist, dass sie, eure Kinder, nicht der Mittelpunkt des Universums sind. Tut mir leid, wenn ihr das in Zukunft lesen solltet, Jack und Cam [Matts Söhne] und alle anderen Kinder, die ich noch haben könnte, aber ihr seid nicht mein Universum.“

In Wahrheit ist das, was Matt Martin uns sagt, dass die eigenen Kinder zu lieben, sie auf die ausgewogenste Weise aufzuziehen und sich um sie zu kümmern nicht bedeutet, dass wir um jeden Preis die Zeit für uns selbst opfern müssen. Für den Großteil der Eltern auf der Welt kommt Mutter und Vater zu sein damit einher, die Bedürfnisse der Kinder in den Mittelpunkt des eigenen kleinen, großen Universums zu setzen. Ein sicherlich nachvollziehbarer, aber teilweise auch falscher Gedankengang.

Wenn ein Elternteil es schafft, die eigenen Bedürfnisse mit denen der Kinder auszugleichen, steht fest, dass es außergewöhnliche Arbeit geleistet hat. Gleichgewicht, Gelassenheit, größere Entspannung, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Hauses, können nur allen Mitgliedern, aus denen sich eine Familie zusammensetzt, nützen, unseren Kinder eingeschlossen.

Liebe Eltern, wir sagen euch nicht, dass ihr Matt Martins Ratschläge wortwörtlich befolgen sollt, sondern dass ihr darüber nachdenken sollt, wie viel ihr von euch selbst opfert, auch die kleinen täglichen Dinge, um eure Kinder nicht einmal eine Sekunde lang allein zu lassen. Seid ihr euch sicher, dass es sich immer lohnen wird?

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