Coronavirus und Solidarität: Menschen hängen Nachrichten auf und bieten älteren Nachbarn Hilfe an

von Julia

31 März 2020

Coronavirus und Solidarität: Menschen hängen Nachrichten auf und bieten älteren Nachbarn Hilfe an
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Die westliche Welt ist am Rande der Erschöpfung. Restaurants und Betriebe müssen aufgrund der Coronavirus-Epidemie schließen. In vielen Ländern wurden die Supermärkte gestürmt, um sich mit den Grundlebensmitteln einzudecken - als ob eine Zombie-Epidemie ausgebrochen wäre. Natürlich sollten einige Menschen, vor allem ältere, es lieber ganz vermeiden rauszugehen, auch zum Supermarkt. So kommt zu der Langeweile der häuslichen Isolation auch das Problem der Versorgung hinzu. Zum Glück bieten viele jüngere Menschen denen in Not ihre Hilfe an

via Huffpost

Facebook / Becky Wass

Facebook / Becky Wass

Becky Wass aus England hat vorgedruckte Zettelchen entworfen, die man bei älteren (oder auch jüngeren) Nachbarn an der Tür lassen kann. Auf jedem dieser Zettelchen wird höflich gefragt, ob man irgendetwas braucht. Wenn ein älterer Mensch nicht einkaufen kann, kann er dies auf dem Zettel ankreuzen und der freiwillige Helfer wird an seiner Stelle den Einkauf erledigen. Soll ein Brief verschickt werden? Will man einfach mal mit jemandem telefonieren? Es ist jemand da, der helfen kann. 

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Dieses Coronavirus darf nicht mehr Probleme erzeugen als es sowieso schon getan hat. Die häusliche Isolierung kann für einige Personen sehr schwer sein und nicht immer können sie damit umzugehen. Genau deshalb kreierte Becky Wass diese Zettelchen. Ihr Post ging dank der Beteiligung und der Hilfe aller in kürzester Zeit viral. Und genau das ist das Ziel: Diese Art der Solidarität viral gehen zu lassen

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