Sie reservieren für ein Mittagessen Tische im Restaurant, spezifizieren aber nicht, dass es für eine Hochzeit ist: „Dann hätten wir weit mehr bezahlt.“

Aya

02 Oktober 2022

Sie reservieren für ein Mittagessen Tische im Restaurant, spezifizieren aber nicht, dass es für eine Hochzeit ist: „Dann hätten wir weit mehr bezahlt.“
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Eine Hochzeit zu planen ist nie einfach. Es gibt viele Dinge, an die man denken muss, und vor allem muss man darauf achten, nicht zu viel auszugeben, wenn das Budget nicht sehr hoch ist. Bei vielen Dingen kann man ohne Verzicht sparen, aber das, was für gewöhnlich mit höheren Kosten einhergeht, die zu senken sich sehr kompliziert gestalten würde, ist der Empfang.

Ob es ein Mittag- oder Abendessen ist, spielt keine große Rolle, sicher ist, dass eine Mahlzeit für viele Menschen nie billig ist. Aus diesem Grund hat das Paar, von dem wir euch erzählen wollen, einen kleinen Trick gesucht und gefunden, um bei diesem Problem Abhilfe zu schaffen. Sehen wir uns zusammen an, um was es sich handelte.

via Il Messaggero

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Pexels - Not the actual photo

Das Brautpaar im Mittelpunkt dieser Angelegenheit sorgte wegen seiner Entscheidung in Bezug auf die Organisation des Hochzeitsessens für viel Aufsehen. Üblicherweise teilt man dem Personal des vorab gewählten Ortes die Zahl der Gäste mit und plant den ganzen Tag so gut es geht, wenn man beschließt, den Empfang in einem Lokal abzuhalten. Die beiden Verliebten, um die es hier geht, haben das allerdings nicht getan, sondern lediglich einen Tisch für 20 Gäste reserviert, ohne zu spezifizieren, dass es sich um eine Hochzeitsgesellschaft handelte. Bis hierhin ist alles in Ordnung, die Probleme kamen erst in dem Moment auf, als sie im Restaurant eintrafen.

Als der Besitzer nämlich die Gruppe gutgekleideter Menschen sah, an deren Spitze ganz klar ein Brautpaar stand, geriet er vollkommen außer sich. Er wandte sich mit dem Vorwurf an sie, dass sie hätten spezifizieren müssen, dass es sich um eine Veranstaltung und nicht einfach um ein Mittagessen in Gesellschaft handelt, doch der Bräutigam antwortete prompt: „Dieses Detail hätte von Ihrer Seite aus zu einer Preiserhöhung geführt.“

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Eine Entscheidung, die also getroffen wurde, um zu vermeiden, dass die Kosten beträchtlich steigen, dem Besitzer des Lokals jedoch ganz und gar nicht gefiel. „Das Problem“, erklärte der Bräutigam, „kam auf, als wir angefangen haben, Informationen zur Planung des Essens einzuholen. Sobald sie das Wort Hochzeit hörten, hoben alle ihre Preise an. Also haben wir beschlossen, das nicht zu spezifizieren.“

Worte, auf die viele Gastwirte reagierten, indem sie die Gründe für den höheren Preis für eine solche Veranstaltung darlegten. Vom Raum, der nur für die Hochzeit reserviert ist, über das eigens für sie kreierte Menü, damit es für andere Gäste nicht zu Verspätungen und langen Wartezeiten kommt, zu den vielen anderen Details, auf die im Vergleich zu einer normalen Mahlzeit sehr viel sorgfältiger geachtet wird. Alles Aufmerksamkeiten, die die Kosten für Restaurants steigern und in der Konsequenz auch für das Brautpaar. Was also tun, um all das zu vermeiden? Das Paar unterließ es einfach, den Grund der Reservierung mitzuteilen, und gab sich mit der standardmäßigen Planung des Restaurants zufrieden.

Ist das so falsch?

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