Sie setzen sich in ein Restaurant und merken, dass es wenig Personal gibt: Sie gehen in die Küche und helfen den Kellnern

Aya

30 August 2022

Sie setzen sich in ein Restaurant und merken, dass es wenig Personal gibt: Sie gehen in die Küche und helfen den Kellnern
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In Großstädten ist es leicht, ein Lokal zu finden, in dem man zu fast jeder Tageszeit essen kann, aber unglücklicherweise hat die Wirtschaftskrise, die die ganze Welt getroffen hat, viele Betriebe in Schwierigkeiten gebracht, die aktuell nicht wenige Probleme damit haben, weiterhin geöffnet zu bleiben und allen Angestellten ihr Gehalt zu garantieren.

Ein Schnellimbiss in Texas (USA) macht gerade diese Situation durch, aber einen Abend lang erhielt es Unterstützung und Hilfe vonseiten einer Gruppe vollkommen Fremder, die eine Mahlzeit verzehren wollten, aber bei ihrem Eintreten merkten, dass Personalmangel herrschte.

via Facebook - Sylvia Arredondo

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My mom and her girls! ❤️❤️❤️

Pubblicato da Sylvia Arredondo su Lunedì 22 agosto 2022

Die junge Sylvie Arredondo erzählte in einem langen Post auf Facebook von ihrem ungewöhnlichen Abend: „Nach dem Konzert von gestern haben wir beschlossen, essen zu gehen. Es war elf Uhr, und der einzige Ort, den wir für offen hielten, war ein Schnellimbiss. Zu unserer Überraschung war er geschlossen, weil es nicht genug Personal gab. Also gingen wir in ein anderes Lokal in derselben Straße, traten ein, doch eine Seite des Essensraums war geschlossen. Die andere war nicht zu voll, aber es gab Leute, die darauf warteten, sich zu setzen.“ Ein Mann kam auf sie zu und sagte: „Ich hoffe, ihr habt es nicht eilig. Es gibt nur eine Kellnerin und einen Koch, meine Frau hat mal in einem Restaurant gearbeitet und sich deshalb entschieden zu helfen, indem sie die Leute zu ihren Tischen führt.“

Die Frau kam zu ihnen, damit sie sich setzen konnten. „Eine andere Dame, die ganz klar nicht dort arbeitete, fing an, unsere Bestellung aufzunehmen. Sie versicherte uns, dass sie nicht die geringste Ahnung von dem hätte, was sie tat, sie versuchte nur zu helfen. Die einzige anwesende Kellnerin versuchte mehrmals, ihren Manager anzurufen, ohne eine Antwort zu erhalten: Sie war in Tränen aufgelöst“, fuhr die junge Frau fort.

An diesem Punkt begriffen Sylvie und ihre Mutter, dass sie eingreifen mussten: „Meine Mutter und ich sahen uns eine Minute lang an und gingen, ohne zu zögern, in die Küche. Die Kellnerin und der Koch waren Studenten. Meine Mutter betätigte sich spontan als Helferin des Kochs und ich als Kellnerin. Ein anderes Paar machte es uns nach und begann, Tische zu bedienen und zu räumen, während ein anderer Mann sich daran machte, das Geschirr zu spülen.“

After the concert last night we decided to go eat. It was a little after 11 or so and the only place we thought would be...

Pubblicato da Sylvia Arredondo su Martedì 23 agosto 2022

Keine(r) der Anwesenden wusste so genau, was er bzw. sie da tat. Jede(r) von ihnen hätte die Verwaltung des Lokals missbilligen und gehen können, wie viele andere. Doch diese Gruppe Fremde blieb, um zu helfen. Warum? „Wir wussten nur, dass diese nette junge Frau und dieser junge Mann erschienen waren, um ein Gehalt zu verdienen, und wir waren entschlossen, sie nicht untergehen zu lassen!“, kommentierte Sylvie.

Die Nacht setzte sich voller Fröhlichkeit fort, wie eine echte Party. „An einem gewissen Punkt haben wir sogar zu jemandem gesagt: ‚Ich weiß, das ich nicht das, was Sie bestellt haben, aber es ist Essen, und wenn Sie Hunger haben, werden Sie es essen!‘ Niemand war so kühn, mit uns zu diskutieren, da wir nicht gefeuert werden konnten!“, erklärte Sylvie. Um drei Uhr morgens hatte das Lokal das Ende seiner Öffnungszeit erreicht. Alle Fremden und Angestellten umarmten einander und dankten sich gegenseitig.

„Wie ihr euch vorstellen könnt, hatten wir an jenem Punkt keinen Hunger mehr. Wir setzten und, um Atem zu holen, und die Augen meiner Mutter füllten sich mit Tränen und kurz danach auch meine. Es war ein sehr ergreifender Moment. Wir betrachten viele Dinge als selbstverständlich. Diese beiden jungen Menschen hatten nur versucht, ihren Job zu machen, und wurden von vielen Leuten enttäuscht. Es war so bewegend zu sehen, dass die anderen sich zur Verfügung stellten, um dabei zu helfen, das Richtige zu tun“, schloss Sylvie.

Eine einvernehmliche Großzügigkeit, die das ganze Internet rührte und jenen, die davon hörten, wieder Mut gab. Die Welt ist voll von wunderbaren Menschen, man muss sie nur finden, um sich an ihrer Gesellschaft zu erfreuen.

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