In China kommt jetzt der Gesetzesvorschlag, die Eltern der Schüler, die sich in der Schule schlecht benehmen, mit einer Geldstrafe zu belegen

von Aya

23 Oktober 2021

In China kommt jetzt der Gesetzesvorschlag, die Eltern der Schüler, die sich in der Schule schlecht benehmen, mit einer Geldstrafe zu belegen
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Die Kindererziehung ist stets ein Thema, um das sich viele Diskussionen drehen, ein Thema, bei dem man fortwährend versucht, die Verantwortung der Schuhe und der Familie zu übertragen. Es ist offensichtlich, dass beide eine relevante Rolle bei der Bildung der Jüngsten bekleiden, die ihre Eltern als soliden Bezugspunkt betrachten und zugleich ihr Vertrauen in die Lehrer setzen sollten. Von wem hängt es ab, ob die Schüler sich in der Schule schlecht benehmen? Die Verantwortung ist gewiss geteilt, aber die Eltern und die Familie, das weiß man, spielen bei diesem Aspekt eine vorherrschende Rolle. In China, wo die Regierung sich gerade besonders aufmerksam in Bezug auf die Frage nach dem Benehmen der Jüngsten zeigt, wurde ein Gesetzesentwurf präsentiert, in dem eine Geldstrafe für jene Eltern vorgesehen ist, denen es nicht gelingt, ihre Kinder Regeln einhalten zu lassen. Kurzum, das schlechte Benehmen in der Schule wird auf die Eltern der Kinder zurückfallen.

via NY Post

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Es handelt sich nur um einen Vorschlag, das stimmt, aber falls er gebilligt wird, wird das zukünftige „Gesetz für die Förderung der familiären Erziehung“ die Eltern der Schüler, die momentan rechtlich für ihre Kinder verantwortlich sind, bis diese ihr 16. Lebensjahr abschließen, auch strafrechtlich verantwortlich machen. Für jene, denen es nicht gelingt, das eigene Kind spuren zu lassen, wird eine Geldstrafe in Höhe von 1.000 Yuan bzw. 134 Euro vorgesehen sein. Der Sprecher der Kommission für Legislative Tätigkeiten von Chinas Nationalkongress, Zang Tiewei, sagte, dass „es viele Gründe gibt, aus denen Jugendliche sich schlecht benehmen, und das Fehlen einer familiären Erziehung ist der Hauptgrund“. Es handelt sich um einen Gesetzesvorschlag, der abgesehen davon, die fahrlässigsten Eltern mit einem Bußgeld zu bestrafen, darauf abzielt, die Zeit aufzuwerten, die die Schüler mit ihren Familien verbringen.

 

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Im Vorschlag wurde unterstrichen, wie wichtig es für die Eltern und Kinder ist, die eigenen Freizeit zusammen zu planen und Aktivitäten im Freien den Vorzug zu geben, den Kindern aber auch die richtige Zeit für körperliche Betätigung und Ruhe zu sichern. Videospiele zu spielen sollte dagegen limitiert werden: auf nur drei Stunden am Wochenende.

Was haltet ihr von diesem Gesetzesvorschlag in China, um die Eltern noch verantwortungsbewusster zu machen? Schreibt es uns in die Kommentare!

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