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„Ich komme nicht über die Runden!“: Vierfache Mutter startet einen verzweifelten Appell und erhält viele Spenden

27 Juli 2021 • Von Aya
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Dem Nächsten zu helfen ist eine würdevolle Entscheidung, die wir alle in Betracht ziehen sollten. Eine einzige Geste, die uns winzig erscheint, kann für jemand anderen immens sein, kann etwas extrem Großes bedeuten. Indem wir viele kleine Gesten vereinen, können wir eine größere schaffen, die das Leben der Menschen, für die sie bestimmt ist, ändern (und manchmal auch retten) kann. Wenn mehr Leute sich zusammentun, um ihren Nächsten Gutes zu tun, können wunderbare Dinge passieren. Zuweilen nehmen wir es als selbstverständlich hin, wie wichtig das Sichzusammentun ist, um jemandem in Not zu helfen, vor allem, wenn es sich um Personen handelt, die sich in weniger gut situierten Situationen befinden als wir. Es genügt ein wenig mehr Rücksicht ihnen gegenüber, um zu beginnen, einen kleinen Schritt zur Schaffung einer besseren, menschlicheren Welt zu machen.

Eine wunderschöne Geschichte der Vereinigung und der Menschlichkeit ist die von Adriana Alves, einer Frau aus Cajazeiras, einer Gemeinde im Staat Paraìba in Brasilien. Heutzutage ist ein Großteil der brasilianischen Bevölkerung dazu gezwungen, einer harten Realität entgegenzutreten. Es gibt Familien wie Adrianas, die es kaum schaffen, sich über Wasser zu halten, um zu überleben.

Adriana ist Mutter von vier kleinen Kindern, aber nur drei von ihnen leben mit ihr zusammen (der vierte lebt bei seiner Großmutter); der Jüngste ist fünf Monate alt, während der Älteste neun Jahre alt ist. Ihr Ehemann sammelt wiederverwendbares und recycelbares Material auf. Adrianas Familie ist dazu gezwungen, in einer Baracke zu leben, in der es nicht einmal Möbel gibt. Es ist eine von Mäusen befallene Unterkunft, und da sie auf Matratzen auf dem Boden schlafen, könnte das ein großes Risiko mit sich bringen, sich Infektionskrankheiten zuzuziehen.

Ihre einzige Einkommensquelle beträgt nur 250 brasilianische Real, die ihnen von Bolsa Familia gespendet werden, einem Programm für finanzielle Hilfe, das für arme Familien in Brasilien vorgesehen ist. In der Konsequenz wird es schwer, auch nur eine warme Mahlzeit auf den Tisch zu stellen, um die eigenen Kinder zu ernähren. Alles, was Adriana und ihr Ehemann ihnen anbieten konnten, war einfacher Reis und ein halbes Päckchen Couscous,

Was noch besser die Konditionen begreiflich macht, in denen sich Adrianas Familie befand, ist die Tatsache, dass sie, um ihren Durst zu stillen, auch kein sauberes Wasser zur Verfügung hatten. Alle Mitglieder der Familie waren dazu gezwungen, Leitungswasser zu trinken, der Grund, aus dem eines der Kinder ins Krankenhaus eingeliefert wurde. In diesen Lebensumständen stellt es für Adriana eine Utopie dar, auch nur daran zu denken, ihren Kindern eine Zukunft mit solidem Fundament garantieren zu können.

Die Rechnungen trafen weiterhin ein, und da ihr Einkommen sehr gering ist, konnte die Familie nichts anderes tun, als sie sich anhäufen zu lassen. Es war notwendig, um jenes wenige erhaltene Geld zu behalten und damit Essen zu kaufen. An diesen Punkt gelangt, begann die Situation, immer unhaltbarer zu werden. Sich der Lebensbedingungen ihrer Familie bewusst (und wahrscheinlich auch voller Angst um die Zukunft ihrer Kinder), beschloss Adriana in der Hoffnung, die Herzen der Menschen rühren zu können, einen Appell zu starten, um um Hilfe zu bitten.

Adrianas verzweifelte Nachricht wurde in der Sendung Olho Vivo del portale Diário do Sertão ausgestrahlt. Tausende Menschen sahen sie in Tränen aufgelöst, ihr jüngstes Kind in Arm, während sie um Hilfe bat, voller Angst, dass ihre Kinder verhungern könnten. Bilder ihrer Unterkunft wurden gezeigt, und die Zuschauer wurden sich der Umstände bewusst, in denen Adrianas Familie, ein Opfer der Armut, zu leben gezwungen war. Glücklicherweise trug Adrianas Geste Früchte. Ihre Geschichte hatte eine große Wirkung und traf viele Menschen, die auch aus anderen Ländern stammen, welche sich sofort mobilisierten, um ihr Leben und das ihrer Familie zu verbessern, um es so würdevoll wie möglich zu gestalten.

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Nach ihrem „Auftritt“ wurde Adrianas Geschichte ein zweites Mal ausgestrahlt. Ihr Gesicht hatte alle Traurigkeit verloren, und sie zeigte sich glücklich und lächelnd, allen Leuten dankbar, die mit extremer Empathie und Großzügigkeit dazu beigetragen hatten, ihren Lebensstil zu verbessern. Abgesehen vom vielen Essen, das sie erhalten haben, können Adriana und ihre Familie sich zum Schlafen und Ausruhen endlich neuer Betten erfreuen, zum Kochen neuer Herde, neuer Gasflaschen, eines neuen Schranks und auch eines Kühlschranks, um das Essen frischzuhalten.

Wenn wir zwischen den Zeilen dieser bewegenden Geschichte lesen, können wir eine sehr mächtige und gar nicht selbstverständliche Botschaft heraushören, und zwar die, Gutes zu tun. Mit Adrianas Geschichte haben wir begriffen, wie sehr jemandes Leben sich dank Menschlichkeit wirklich verändern kann, einer der nobelsten Werte, die ein Lebewesen je besitzen kann.

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