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„Mein Sohn hat keine Freundin, weil er noch klein ist“: 5 Gründe, aus denen wir Kindern gewisse Fragen nicht stellen sollten

01 Mai 2021 • Von Aya
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Wie vielen Müttern und Vätern ist es passiert, dass jemand Fremdes, ein Freund, ein Bekannter oder sogar ein enger Verwandter ihr Kind angesprochen und ihm diese Frage gestellt hat: „Ich werde es Mama und Papa nicht verraten, aber sag mir mal: Hast du einen Freund oder eine Freundin?“ Eine Frage, die oft ohne jegliche Heimtücke vonseiten der Person, die sie stellt, ausgesprochen wird, die aber stattdessen Unmut und Verärgerung bei den Eltern auslösen kann, vor allem wenn das Kind, um das es geht, … noch mitten in seiner Kindheit steckt.

In Wahrheit entstehen diese als indiskret betrachteten Fragen meistens nicht aus einem schlecht verschleierten Sinn für Boshaftigkeit heraus, sondern sind etwas ungeschickte Arten und Weisen, ein kleines Kind anzusprechen, um das Eis zu brechen und ihm zu schmeicheln. Wenn wir darüber nachdenken, wird diese Art Frage von Leuten gestellt, die einer anderen Person für ihr Äußeres schmeicheln wollen: „Sicherlich bricht ein schöner Junge, wie du es bist, viele Herzen“ oder „Ein Mädchen, das so schön ist wie du, wird keine Schwierigkeiten haben, von einem Jungen gemocht zu werden“.

Kurzum, es sind Schmeicheleien gegenüber mitten in ihrer Kindheit steckenden Menschen, die scheinbar unschuldig wirken, aber besser nicht unseren Kindern gegenüber geäußert werden. Hier sind einige Gründe, warum:

  • Kinder sind Kinder und als solche sollten sie ihre Kindheit auch verleben, indem sie spielen, sich mit der Welt um sich herum bekannt machen und lernen, allerdings stets mit Leichtigkeit. Überlassen wir die Zeit des Umwerbens der Jugendphase.
  • Obwohl ein Kind für jemand Gleichaltriges schwärmen kann, darf man es nie als Liebesbeziehung wie die bezeichnen, die Erwachsene oder auch Jugendliche erleben können.
  • Einem Kind diese Art Frage zu stellen bedeutet auch, dass man eine Antwort erwartet; und wenn diese Antwort „Ja, ich habe einen Freund“ oder „Ja, ich habe eine Freundin“ lautet, wie reagiert dann die Person, die die Frage überhaupt gestellt hat? Damit, dass Liebe kein Alter kennt oder dass die Kinder heutzutage allzu frühreif sind?
  • Einem Kind diese Frage zu stellen könnte auch damit einhergehen, zu vieles als selbstverständlich zu betrachten: wie zum Beispiel die gefühlsmäßige Orientierung oder Präferenz eines Kindes, das ein Junge oder ein Mädchen ist. Wir leben nicht mehr im Mittelalter, und aus diesem Blickwinkel sind die Kinder von heute oft und gerne wacher als wir Erwachsenen.
  • Und schließlich sollte eine solche Frage nicht gestellt werden, vor allem vor einem Elternteil, denn das ist auf der ganzen Welt eine Frage, die in die persönliche Privatsphäre einschneidet. Wem würden wir eine solche Information geben, einem Fremden oder Bekannten, der einfach nur das Eis brechen will, oder einem Verwandten, Mama oder Papa oder einem engen Freund?

Aus diesen und anderen Gründen sollten wir zweimal nachdenken, bevor wir mit der Absicht, ihm zu schmeicheln und vor ihm oder seinen Eltern gut dazustehen, ein Kind ansprechen. Wir könnten uns der Taktlosigkeit schuldig machen.

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