„Ich habe beschlossen, auf die Jagd nach mir selbst zu gehen“: die Worte einer Mutter, die entschieden hat, sich Freiräume für sich zu nehmen - KlickDasVideo.de
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„Ich habe beschlossen, auf die Jagd…
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„Ich habe beschlossen, auf die Jagd nach mir selbst zu gehen“: die Worte einer Mutter, die entschieden hat, sich Freiräume für sich zu nehmen

20 April 2021 • Von Aya
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Zu leben und eine Ehe zu führen, und damit also ein zufriedenstellendes Leben als Paar, ist kein Spaziergang. Obwohl in der Mitte die Liebe ist, ein Gefühl, das jede Schwierigkeit des Alltagslebens vergehen lässt, verstecken sich Hindernisse und Unverständnis stets hinter der nächsten Ecke. Verheiratet sein bedeutet zusammenleben und im besten Sinn des Wortes die Stärken und Schwächen des Gegenstücks unterstützen, ob es uns gefällt oder nicht. Etwas, das diese Frau sehr gut weiß, die Protagonistin einer sehr sonderbaren Gegebenheit…

via: Today

Sie heißt Jentri Gilbert Nelson, hat einen Ehemann namens Adam und zusammen mit ihm drei hübsche Kinder. Etwas, das Jentri schon von Anfang an über den Charakter und die Leidenschaften ihres Mannes wusste, ist, dass er sehr gern auf die Jagd geht, zweimal in der Woche. Ein Hobby, das ihn von der alltäglichen Routine ablenkt. Und sie? Hatte sie Zeit ganz für sich allein?

Obwohl Adam nach außen hin wie ein zentralistischer und egoistischer Familienvater und Ehemann erscheinen kann, ist das keinesfalls die Wahrheit. Erklärt hat es Jentri selbst in einem Post auf Facebook, in dem sie ausführt, dass auch sie, wenn sie es schafft, „auf die Jagd geht“, allerdings nicht nach Truthähnen, Enten oder Hirschen …

Ihr zufolge ist die Ehe eine Frage der Kompromisse, des Gebens und Nehmens, des Handelns und Konsequenzenziehens. „Man muss lernen, sowohl die Verantwortung als auch den Spaß zu teilen. Andernfalls kann die Ehe zu Streits und Bitterkeit führen. Gebt euch gegenseitig Freiräume, um ein wenig zu atmen und euch Allein-Momente für euch selbst zu nehmen“, sagte Jentri etwa.

Was genau das ist, was diese Ehefrau und Mutter getan hat: Wenn Adam nicht auf die Jagd geht, nimmt sie sich in Einvernehmen mit ihrem Mann Zeit für sich ganz allein und „geht auf die Jagd nach sich selbst“: „Mein Mann und ich haben hart gearbeitet, um ein Gleichgewicht in unserer Ehe herzustellen. Wir versuchen, die Zeit erfolgreich auszubalancieren: die Arbeitszeit, die Zeit mit unseren Kindern, die Zeit mit anderen und Allein-Zeit. Als Mutter habe ich mich immer dafür schuldig gefühlt, mir selbst Zeit gewidmet zu haben. Aber als meine Arbeit allmählich anstrengender wurde, habe ich begriffen, dass ich nicht die Art Ehefrau, Mutter und Anwältin sein würde, die ich sein wollte, wenn ich keine Zeit hätte, mich allein zu entspannen. Bei diesem Bewusstsein hat für mich der Moment der Jagd angefangen, aber Jagd einer anderen Art.“

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Jentri fuhr fort: „An dem Tag, als ich den Facebook-Post geschrieben habe, saß ich in der Badewanne. Ich hatte meinem Mann gerade gesagt, dass ich ein bisschen Zeit brauchte, um „auf die Jagd zu gehen“. Ich dachte darüber nach, wie dumm es war, meine Freizeit „Jagd“ zu nennen, aber auch wie wichtig mir die Zeit für mich selbst ist, wie notwendig für meine geistige Gesundheit.

Ich dachte daran, einen kleinen Post auf Facebook zu teilen, der andere Mütter dazu ermutigen kann, Zeit für sich zu genießen, ohne sich schuldig zu fühlen. Mütter tragen viele „Hüte”, um es so zu sagen; manchmal müsst ihr all diese Hüte abnehmen, Punkt. Ihr müsst euch nur in die Wanne legen, ein Buch lesen, im Kopf jagen, trainieren … was auch immer ihr tun wollt.“

Ein Ratschlag, der viel Kritik ausgelöst hat, aber ebenso viele sehr interessante Reflexionen. Viele Nutzer haben die Entscheidung dieser Mutter und Ehefrau mit offenem Geist empfangen, die sich Momente für sich selbst nimmt, um sich ihrer inneren und äußeren Gesundheit zu widmen, während ihr Mann sich in der Zwischenzeit um das Haus kümmert.

Eine schöne Lektion in Sachen Gegenseitigkeit und dazu, wie Kompromisse und der Wunsch, sich selbst wiederzufinden, auch nur für ein paar Minuten am Tag, in einer Ehe, und sei es noch die beste, den Unterschied machen.

Und ihr, stimmt ihr Jentri zu?

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