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Sie näht ihr Brautkleid aus dem Stoff…
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Sie näht ihr Brautkleid aus dem Stoff des Fallschirms, den ihr Ehemann im Krieg benutzte, um sich zu retten

26 Februar 2021 • Von Aya
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Die Hochzeit wird von vielen Paaren als einer der wichtigsten Tage ihrer Geschichte betrachtet. Symbolisch ist es der ideale Tag, an dem man die eigene Beziehung und die eigene Liebe zelebriert, die Feierlichkeiten dabei mit Freunden und Verwandten teilt. Eine der größten Schwierigkeiten der Braut ist zweifellos die Auswahl des Kleides: Man darf keinen Fehler machen! Die Tradition will, dass es ein weißes Kleid oder ein weitergegebenes Kleid ist, vielleicht von der Mutter oder der Großmutter der Braut.

Das von Ruth, der Verlobten des Major Claude Hensinger, war wirklich besonders: Daran besteht keinerlei Zweifel! Sie hatte nämlich einige Stoffstücke aus dem Fallschirm benutzt, mit dem ihr frisch angetrauter Mann sich 1944 im Zweiten Weltkrieg das Leben gerettet hatte.

Es war August 1944, als Claude Hensinger gezwungen war, direkt nach einem Luftangriff auf Yowata in Japan sein Flugzeug, eine B-29, aufgrund eines Motorschadens zu verlassen. Der junge Hensinger hatte bei seinem Sturz Glück, denn dank seines Fallschirms gelang es ihm, sich in Sicherheit zu bringen. Darauf wartend, von seinen Kameraden Hilfe zu erhalten, schützte Hensinger sich mit dem Stoff jenes Fallschirms, den er auch als Kissen benutzte. Gegenüber diesem Objekt empfand der Mann weiterhin einen besonderen Respekt, sodass er es aufbewahrte und seiner damaligen Verlobten schenkte, Ruth. Von dieser Geste geschmeichelt, wollte sie die Zuneigung ihres Verlobten erwidern, indem sie es sich zum Ziel machte, ihr Brautkleid aus den Zipfeln des Stoffes zu nähen.

image: Smithsonian

Im Juli 1947 heiratete das Paar, und Ruth konnte sich mit ihrem Brautkleid sehen lassen. 1939 war sie vom Anblick des Brautkleids im Film „Vom Winde verweht“ fasziniert gewesen, und seitdem blieb der Wunsch bei ihr, ein ähnliches für ihre Hochzeit zu tragen. Sie selbst hat den Rock genäht, während eine örtliche Schneiderin namens Hilda Buck das Mieder, die Schleppe und den Schleier nähte. Ein Kleid, das buchstäblich Geschichte geschrieben hat und das jetzt gewissenhaft im Smithsonian verwahrt ist, dem größten Museums- und Forschungskomplex der Welt. Nach Ruth hatte auch ihre Tochter das Vergnügen, es zu tragen, und danach sogar noch die Braut ihres Sohnes: ein Stück Geschichte, das jetzt mit seinen Erinnerungen in einem Museum erhalten ists.

Und habt ihr ein bestimmtes Kleid, das ihr euch bei eurer Hochzeit zu tragen wünscht? Schreibt es uns in die Kommentare!

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