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Kinder könnten mehr als alle anderen…
Coronavirus und Solidarität: Menschen hängen Nachrichten auf und bieten älteren Nachbarn Hilfe an Arzt will seinen Sohn aus Angst vorm Coronavirus nicht umarmen, dann bricht er in Tränen aus: Das doppelte Drama der Ärzte

Kinder könnten mehr als alle anderen unter den Quarantäne-Maßnahmen leiden. Jetzt sind die Eltern so wichtig wie nie zuvor.

Von Julia
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Die häusliche Isolierung, in der sich ein Großteil der Menschen wegen des Coronavirus befindet, ist nicht leicht zu ertragen, da sie uns in unserem Alltag einschränkt und uns zwingt, unsere Gewohnheiten zu ändern. In einem kritischen Moment wie diesem ist die Quarantäne auf der einen Seite natürlich eine notwendige und unverzichtbare Maßnahme, auf der anderen stellt sie für viele Menschen eine Lage da, die starkes Unbehagen auslöst und so ein Problem zum anderen kommen lässt

Für einen Erwachsenen mag es einfach sein, eine Veränderung zu akzeptieren, aber für ein Kind ist dies wesentlich schwerer. Tagelang zu Hause eingesperrt zu sein löst mit Sicherheit bei vielen von ihnen ein Trauma aus, das sie noch lange spüren werden. Deshalb wachsen die Sorgen von Eltern, Erziehern und Lehrern auf der ganzen Welt. Es ist gut, sich dieser Sache bewusst zu werden und unser Bestes zu geben, um die Quarantäne für die Kinder leichter zu machen

via: Unicef
image: Pxfuel

Sicher ist so eine häusliche Isolierung für kein Kind leicht, aber noch schwerer haben es Kinder mit Behinderungen, Verhaltens- oder Entwicklungsstörungen oder diejenigen, die in ärmlichen Verhältnissen leben. Es gibt viele dieser komplizierten Situationen und es ist überaus wichtig, dies nicht zu vergessen. 

Auch wenn viele Eltern zu Hause versuchen, ihre Kinder bestmöglich mit Aktivitäten zu beschäftigen, die die Kreativität, die Fantasie oder das Lernen fördern, riskieren doch viele andere Kinder und Jugendliche zu viel Zeit vor dem Bildschirm zu verbringen, zum Nachteil für ihre körperliche und geistige Gesundheit.

Freunde, Lehrer, Mitschüler oder Sportkameraden nicht mehr sehen zu können ist eine ungewöhnliche Situation für Kinder. Und wir wissen nicht, welche Auswirkungen es auf ihre Entwicklung haben wird. Eltern und Familienmitglieder, die in diesen Tagen zu Hause mit den Kindern sind, tragen also die Verantwortung, den Kleinsten mit allen Mitteln, die sie zur Verfügung haben, zu helfen. Das ist natürlich nicht einfach, aber es wird Probleme verhindern, die sich ansonsten eventuell in der Zukunft bemerkbar machen. 

Die Società Italiana per lo Studio dello Stress Traumatico (SISST) empfiehlt daher allen Eltern, die Zeit, die die Kinder vor dem Fernseher oder dem Computer verbringen, weitmöglichst zu begrenzen. Denn diese Medien können Träger negativer Emotionen sein. 

Kreative Beschäftigungen wie Basteln oder Spiele, die sie zusammen mit den Größeren machen können, sind ein guter Zeitvertreib. Man sollte solche Aktivitäten auf jeden Fall anbieten, auch wenn sie nicht immer in die Tat umgesetzt werden. Die Situation der Covid-19 Pandemie sollte den Kleinen außerdem gut erklärt werden, ohne natürlich dass man ihnen durch Übertreibungen Angst macht. Hilfreich könnte es sein, diese Erfahrung mit anderen schon dagewesenen Erfahrungen zu vergleichen und zu betonen, wie wichtig es ist, die Regeln zum Wohle aller zu respektieren.

Über das hinaus, was Mütter, Väter und andere Verwandte machen können, ist es auch wichtig, dass die Institutionen – vor allem die Schulen – ihr Bestes geben, um alle Kinder in tägliche Aktivitäten einzubeziehen, sodass sich niemand ausgeschlossen oder anders fühlt. Auch nicht Kinder mit körperlichen Problemen oder aus armen Familien.  

 

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Nur mit einer gemeinsamen Anstrengung wird man sagen können, dass die Coronavirus-Krise bestens  gemeistert wurde. In der Hoffnung, dass auf den Straßen, in den Parks und Schulen die Kinder ganz bald wieder herumrennen, spielen und unbeschwert heranwachsen können. 

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