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Ihre Großeltern ließen sie ihren Vater…
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Ihre Großeltern ließen sie ihren Vater nie vermissen: 20 Jahre später taucht ein herzzerreißender Brief auf

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Katy hatte wie viele andere Kinder als Kind ein großes Trauma: die Abwesenheit ihres Vaters. Natürlich umgab die Liebe von Mama und Großeltern sie und ließ sie sich niemals allein fühlen, aber Katy fragte sich lange, wieso alle anderen Kinder einen Vater hatten, nur sie nicht. Die Jahre vergingen, Katy wurde eine junge Frau und schien mit der Zeit auch jenen Mann vergessen zu haben, den sie nie kennengelernt hatte: Aber so war es nicht! Ihre Mutter erkannte das, als sie 20 Jahre nach ihrer Geburt in ihrem Zimmer einen von Katy geschriebenen Brief fand, der ihr Herz zerdrückte.

Du kannst dir nicht vorstellen wie sehr ich mir einen Vater gewünscht habe, jeden Tag mehr und mehr, jetzt wo ich groß bin und ich meine Freunde mit Mama und Papa sehe, während ich nur eine Mutter habe. Ich frage mich jeden Abend, warum du mich verlassen hast, warum du mich nicht lieben wolltest, warum du nicht den Mut gehabt hast diese Verantwortung zu übernehmen, warum du es vorgezogen hast, mich mit der Gewissheit zu verlassen, dass ich nicht aufhören werde zu wiederholen: "Ich habe keinen Vater".

Du kannst dir nicht vorstellen, wie man sich fühlen kann. Du kannst dir nicht vorstellen, wie oft ich dich gebraucht habe und wie oft ich dich gehasst habe, weil du in diesen Momenten nicht da warst. Aber ich habe eines gelernt: Dich zu hassen, bringt mir nichts und deshalb schreibe ich dir diesen Brief.

Für den Mann, den ich "Papa" hätte nennen sollen.

Ehrlich gesagt, weiß ich sehr wenig über dich. Ich wollte meine Mutter nicht mit Fragen belästigen, die nicht beantwortet werden konnten, denn selbst wenn ich nur ein wenig über dich gewusst hätte, hätte sich nicht viel geändert. Außerdem habe ich es getan, um sie nicht zu beunruhigen, weil sie es nicht verdient. Sie war in der Lage, sowohl die Rolle des Vaters als auch der Mutter sehr gut zu übernehmen.

Du wirst denken, ich will Rache, dass ich denke du seist der schlimmste Mann und Vater, der mir hätte passieren können, aber nein, so ist es nicht. Ich werde dir nicht einmal sagen, dass du dich für den Mangel an Liebe für mich schämen solltest. Ich möchte dir stattdessen sagen, dass ich dir aus tiefstem Herzen vergebe.

Ich vergebe dir deine Abwesenheit, weil es mich am Ende zu einer starken Person gemacht hat, unabhängiger, sturer und offensichtlich mutiger. Ich vergebe dir, denn selbst wenn ich dich brauchte, brauchtest du mich nie.

Es gab außer meiner Mutter noch jemanden, der die Leere füllte, die du hinterlassen hast: Mein Großvater. Er war bei jeder wichtigen Gelegenheit für mich an meiner Seite und ich habe immer behauptet, dass er die zweitbeste Option für einen Vater sei. Da er schon Vater war, war es nicht schwer für ihn, mich zu erziehen, und er hat es sehr gut gemacht.

Weißt du, er ist ein großartiger Mann, er hat ein großes Herz, so groß, dass er nie schlecht über dich gesprochen hat. Wenn ich so darüber nachdenke, hat er einfach gar nicht über dich gesprochen. Du warst einfach nicht Teil unseres Lebens. Also, was sollte er sagen? Was sollte über eine Person gesagt werden, die sich entschieden hat, abwesend zu sein? Nichts!

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Er war es, der mich lehrte eine dankbare und freundliche Person zu sein. Zu teilen und gut zu anderen zu sein. Er lehrte mich niemals aufzuhören für einen Traum zu kämpfen , nie aufzugeben, nach jeder Niederlage, aufzustehen und zu lächeln. Er hat mich gelehrt, stark und nicht anfällig zu sein, nicht zu leiden, nicht zu viel zu zögern und nicht zu wenig. Einfach ich selbst zu sein und nicht an meinen Werten zu zweifeln.

Papa, vielleicht verdienst du es gar nicht so genannt zu werden, aber ich bin nicht diejenige, die das entscheiden kann, sondern Leben selbst! Ich verzeihe dir! Weil ich dich nicht kannte, habe ich andere Wege kennengelernt. Wunderbare Menschen, die mir das Gefühl gaben geliebt zu werden. Zum Beispiel lehrte mich meine Großmutter eine Person zu sein, die respektiert, in was sie Vertrauen hat. Sie hat mich gelehrt, den Wert der Treue zu mir selbst und anderen zu sehen. Sie hat mich gelehrt, wahrhaftig zu sein, vor allem, wenn Gefühle im Spiel waren. Sie lehrte mich, immer im Namen der Wahrheit zu sprechen, weil die Lüge das Schlimmste ist, was es gibt. Sie schimpfte mit mir und lehrte mich den Wert einer Strafe, sodass ich zu dem aufrichtigen Menschen geworden bin, der ich heute bin. 

Ich vergebe dir alles, denn dank dem, was mir passiert ist, weiß ich, was ich bin, ein großartiger Mensch, der jeden Tag danach strebt, besser zu werden. Ich habe viele Ziele erreicht und dank ihnen habe ich gemerkt, dass du mich nicht so verletzt hast. Deine Abwesenheit hat mir gezeigt, welche Art von Mann ich will, nicht nur von meiner Seite, sondern auch als Vater der Kinder, die ich eines Tages hoffe zu haben. Und ich bin sicher, sie werden dich nie ‚Opa‘ nennen. 

Ich vergebe dir Papa, weil dein Verlassen und der Schmerz, den ich dadurch fühlte, mich am Ende unbesiegbar gemacht haben. Dank dir habe ich gelernt zu vergeben, ich habe gelernt, dir zu vergeben!

Du hast mich nicht damit zerstört, mein Leben ist weitergegangen, es hat seinen Lauf fortgesetzt, ich habe mich wunderbaren Menschen angeschlossen, die mir die Schönheit des Lebens beigebracht haben. Man kann nicht sagen, dass mein Leben schlecht war, nur weil du nicht dort gewesen bist, im Gegenteil, ich habe es geschafft, extrem glücklich zu sein. Du kannst also ruhig bleiben, du kannst dein Leben in Frieden fortsetzen und dich nicht für mich quälen, weil ich dir vergeben habe.

Ich hoffe wirklich, dass dein Leben eine Wendung genommen hat und dass du jetzt glücklich bist, so wie ich. Ich vergebe dir dafür, dass du der Mann bist, der mir das Leben gegeben hat, aber der mich nicht erzogen hat und mich auch nicht wirklich liebt.

Mit freundlichen Grüßen, deine Tochter.

 Die Worte von Katy sind die gleichen Worte, die viele andere an ihre abwesenden Eltern schreiben möchten: ihr Brief könnte allen helfen, ein großes Trauma der Kindheit zu überwinden, nicht zu wissen, wer die Person ist, die einem das Leben geschenkt hat.

Wir hoffen, dass dieser Artikel anderen Menschen hilft.

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