"Ich habe es bereut, meine Tochter adoptiert zu haben: das war der größte Fehler, den ich hätte machen können"

von Barbara

02 Februar 2024

"Ich habe es bereut, meine Tochter adoptiert zu haben: das war der größte Fehler, den ich hätte machen können"
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Kinder sind Freude, Leben, eine große Errungenschaft für zwei Menschen, die sie mehr als alles andere auf der Welt lieben. Sie zu bekommen ist ganz natürlich, aber es ist nicht einfach. Es gibt Paare, die sehr darum kämpfen, Kinder zu bekommen, und sich an viele Spezialisten wenden müssen, um Erfolg zu haben.

Dann gibt es noch die Adoption, die aber nicht immer der richtige Weg für alle ist. Und warum? Eine gute Erklärung liefert die Geschichte, die wir Ihnen erzählen wollen.

Adoption

Adoption

Courtney Carmody/Flickr - Not the actual photo

Es gibt verschiedene Situationen auf der Welt, und nicht alle Menschen sind gleich, auch bei der Zeugung eines Kindes. Es gibt Paare, die dabei auf viele Schwierigkeiten stoßen und nicht in der Lage sind, ein Kind zu bekommen, ohne medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Aber auch mit medizinischer Unterstützung ist es nicht sicher, dass man seinen Traum verwirklichen kann. Was ist in solchen Fällen zu tun? Hier kommt die Adoption ins Spiel, die nicht der letzte Ausweg sein muss, sondern auch die erste Wahl sein kann, die man trifft.

Einem kleinen Kind, das in einer komplizierten und besonderen Situation geboren wurde, eine zweite Chance im Leben zu geben, bedeutet, einen wunderbaren Akt der Nächstenliebe zu vollbringen, der von großem Edelmut und tiefem Einfühlungsvermögen zeugt.

Adoption ist jedoch eine Sache, die gründlich überlegt werden muss, und bevor man eine Entscheidung trifft, sollte man sich darüber im Klaren sein, wie sehr man sich ein Kind wünscht und vor allem ob man damit im Reinen ist, dass man es auf diese Weise bekommt. Wenn man nicht überzeugt ist, riskiert man, sich selbst in eine schlechte Situation zu bringen und auch das betreffende Kind.

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Die Entscheidung zur Adoption

Die Entscheidung zur Adoption

Ron Lach/Pexels - Not the actual photo

In einer solchen Situation befand sich eine Adoptivmutter, die gestand, dass sie ihre Entscheidung, ihre Tochter zu adoptieren, zutiefst bedauerte.

„Vor langer Zeit wurde uns gesagt, dass wir Schwierigkeiten haben würden, ein Kind zu bekommen", schrieb die Frau in ihrem Beitrag, "also begannen wir mit einer In-vitro-Fertilisation und bekamen unser erstes Kind. Ein paar Jahre später wollten wir ein zweites Kind, aber wir wollten den gleichen Prozess nicht noch einmal durchlaufen und auch nicht so viel Geld ausgeben. Also beschlossen wir, ein kleines Mädchen zu adoptieren, dessen Eltern zu jung waren, um es großzuziehen. Ich habe sie immer sehr geliebt", fuhr die Frau fort, "aber ich hatte nie das Gefühl, dass sie ganz mir gehört. Ich habe das Gefühl, dass ich auf das Baby von jemand anderem aufpasse".

Ein gräsliches Gefühl der Distanz, das sich Tag für Tag verfestigte, bis das dritte Kind kam. Ein kleines Kind, das das Paar erstaunlicherweise auf natürliche Weise und ohne jegliche Hilfe bekam.

"Ich wünschte nur, ich könnte die Zeit zurückdrehen"

"Ich wünschte nur, ich könnte die Zeit zurückdrehen"

RDNE Stock project/Pexels - Not the actual photo

Als ihre Adoptivtochter 11 Jahre alt war, erwartete die Mutter ein leibliches Kind und begann, starke negative Gefühle gegenüber dem Kind zu hegen. „Ich sagte mir immer, wenn ich nur gewartet hätte, hätte ich sie nicht adoptiert und hätte nur meine leibliche Tochter", schreibt sie weiter, "ich bin schrecklich, ich weiß, aber sie zu adoptieren war ein großer Fehler, und wenn ich könnte, würde ich sie einfach zurückgeben wollen.“

Das sind harte Worte, die zu denken und auch zu "beichten" schwierig ist. Aber viele Leute hatten Verständnis. Sie schlugen ihr vor, einen Spezialisten zu konsultieren, um solche Gefühle zu verarbeiten, und rieten ihr, niemals mit dem Mädchen über ihre Gefühle zu sprechen, um tiefe Traumata zu vermeiden. Glücklicherweise hat die heute 15-Jährige scheinbar ein sehr gutes Verhältnis zu ihrem Adoptivvater, der im Gegensatz zu seiner Frau die drei Kinder  unterschiedlich betrachtet, auch wenn sie nicht alle leiblich sind.

Natürlich ist die Situation nicht die einfachste, aber mit Hilfe von außen kann diese Mutter vielleicht die Bindung zu ihrer Adoptivtochter aufbauen, die sie bisher nicht hatte. Was würden Sie ihr am liebsten sagen und raten?

 

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