Sie verbieten einem kleinen Mädchen, das WC des Lokals zu benutzen: „Sie hat hier nichts zu sich genommen“

von Aya

20 April 2023

Sie verbieten einem kleinen Mädchen, das WC des Lokals zu benutzen: „Sie hat hier nichts zu sich genommen“
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Es gibt viele Situationen, in denen wir uns jeden Tag wiederfinden und denen wir uns stellen müssen, und nicht immer gelingt es uns, sie so anzugehen, wie wir wollen. Ob sie groß oder klein sind, spielt keine Rolle; das, was uns angenehm überrascht, ist jedoch die Möglichkeit, den richtigen Leuten im richtigen Moment zu begegnen und mit ihnen zu entdecken, wie es sich anfühlt, zu teilen und selbstlos zu sein.

So etwas ist der Mutter im Mittelpunkt dieser Geschichte und ihrer Tochter passiert. Wie erzählen euch, wie die Dinge liefen und warum die beiden so positiv überrascht waren.

via Christie Williams Myers/Facebook

We were in Athens yesterday and Avery had to go to the bathroom really, really bad. She & I ran into the closest place...

Pubblicato da Christie Williams Myers su Sabato 20 giugno 2020

Die Angelegenheit wurde von Christie Williams Myers auf ihrem Facebook-Profil gepostet. Diese Mutter erzählte, dass sie mit ihrer Familie im Urlaub in Athen war und ihre Tochter Avery zur Toilette gehen musste. Die Kleine konnte es nicht länger halten und betrat mit ihrer Mutter ein Lokal, wo sie darum bat, das WC benutzen zu dürfen.

„Wir wandten uns sofort zur Tür, als einer der Kellner uns sagte, dass wir nicht dürfen: Das WC war ausschließlich für zahlende Kundschaft, aber ich hatte mein Portemonnaie nicht dabei“, schrieb Christie. Nachdem sie diese Regel gehört und begriffen hatte, dass es ihr unmöglich war, etwas zu kaufen, wollten die beiden gehen, und da passierte etwas Unerwartetes.

Zwei junge Männer im Lokal hatten die Szene mit angesehen und erboten sich sofort, etwas für die Kleine zu kaufen, damit sie zur Toilette gehen könnte. Ohne zu lange darüber nachzudenken, zückten sie die Portemonnaies und erbrachten eine Geste reiner Freundlichkeit. Es kommt nämlich nicht oft vor, dass vollkommen Fremde von einer Notlage hören, und wenn sie noch so klein ist, und beschließen einzugreifen. In diesem Fall war dem so, und das Ganze machte Mama Christie sehr froh.

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Lou Stejskal/Flickr - Not the actual photo

Lou Stejskal/Flickr - Not the actual photo

„Ich habe ihnen aus tiefstem Herzen gedankt“, schrieb sie. „Sobald wir aus der Toilette kamen, blieben wir ein paar Augenblicke bei ihnen stehen und plauderten mit ihnen. Ich erfuhr, dass sie beide im UGA-Footballteam spielen. Für viele kann das, was sie getan haben, wenig sein“, fuhr sie fort, „aber mich hat gerührt, dass sie junge Männer ohne Kinder sind und trotzdem derart die Dringlichkeit verstanden haben, dass sie vortraten, um eine Lösung anzubieten. Die Welt braucht das, deshalb danke ich Latavious und Jaylen.“

Es stimmt tatsächlich, dass manchmal wirklich wenig genügt, um jemandem ein Lächeln zu schenken. Eine Umarmung, ein Kuss, ein Wort des Trostes oder, wie in dieser Situation, ein Geschenk, das ein kleines Problem löste. Stellt euch vor, das ginge auch mit noch bedeutenderen Dingen: Dann wäre die Welt wahrhaftig ein idealer Ort zum Leben.

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