Ein Mann sieht einen Vater an einer Ampel mit seiner Tochter arbeiten und wird aktiv, um ihre Leben zu verändern

Aya

17 März 2023

Ein Mann sieht einen Vater an einer Ampel mit seiner Tochter arbeiten und wird aktiv, um ihre Leben zu verändern
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Nicht immer halten wir inne, um darüber nachzudenken, wie viele und welche Segen wir im Leben haben. Die meisten von uns haben ein „normales“ Leben und müssen gewiss nicht jeden Tag kämpfen, um zu überleben.

Aber das gilt nicht für alle: Ein Dach über dem Kopf oder Essen auf dem Tisch zu haben kann auch ein Luxus sein, für all jene, die im Leben weniger Glück haben als wir. Das ist der Fall bei den Protagonisten dieser Geschichte, die in einer finanziell sehr schweren Lage lebten, bis sie auf eine großzügige Seele trafen, die beschloss, ihnen zu helfen.

via www.lavoz.com

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Nose su nombre, lo conozco xq lo vi en la calle trabajando, haciendo changas, ella es su niñita, aparte tiene su esposa...

Pubblicato da Alvaro Romero su Lunedì 17 maggio 2021

Die bewegende Geschichte, die wir euch heute erzählen wollen, dreht sich darum, wie unvorhersehbar das Leben ist, aber auch, wie wenig genügt, damit die Dinge eine andere Wende nehmen können. Alvaro Romero ist nach außen hin ein Mann wie viele andere, ein Teil der Mittelklasse: ein Haus, ein guter Job, Freunde und eine Familie.

Alvaros Leben wurde jedoch von der Begegnung mit einem anderen Mann auf den Kopf gestellt: Auf dem Weg zur Arbeit hatte er einen Mann bemerkt, der an einer Kreuzung stand und darauf wartete, dass die Ampel rot wurde, damit er seine bescheidene Arbeit beginnen konnte. Mauro, so hieß er, reinigte für ein wenig Kleingeld die Windschutzscheiben der Autos. Aber das, was Alvaro wirklich erschütterte, war der Anblick von Mauros Tochter: Ein sechsjähriges Mädchen saß neben ihrem Vater auf dem Boden des Bürgersteigs und machte ihre Hausaufgaben. Doch die Schwierigkeiten des armen Mauro waren hiermit noch nicht vorbei, und das erfuhr auch Alvaro wenig später.

Tatsächlich machte Mauro diese Arbeit zusammen mit anderen kleinen Gelegenheitsjobs schon seit vier Jahren: Er musste für seinen Lebensunterhalt, den seiner Frau und den ihrer ZWEI Kinder sorgen. Er war zudem dazu gezwungen, seine ältere Tochter mit auf die Straße zu nehmen, nachdem ihr Schultag vorbei war, weil in seinem engen Haus auch sein Schwiegervater lebte, der nicht dazu in der Lage ist, sich um die Kleine zu kümmern.

Alvaro beschloss daher, ein Foto von Mauro und seiner mit Hausaufgaben beschäftigten Tochter zu schießen, und postete einen Appell auf Facebook, in dem er für die beiden um Hilfe bat: „Ich weiß nicht, wie er heißt, ich kenne ihn, weil ich ihn auf der Straße habe arbeiten sehen. Hier könnt ihr ihn arbeiten sehen, während seine Tochter Hausaufgaben macht. Dieses kleine Mädchen verdient mehr, hat das Recht auf jede Chance. Helfen wir ihnen, danke.“ Der Post wurde von zahllosen Nutzern geteilt und erreichte Agustín, der sich auf Anhieb für diese Geschichte interessierte und Mauro persönlich kennenlernen ging.

Agustín bot ihm einen festen Job als Maurer an und gab ihm auch ein Monatsgehalt im Voraus, sodass Letzterer es sich leisten konnte, in ein anderes Haus zu ziehen, in dem seine Kinder endlich in Sicherheit spielen und lernen können. Eine schöne Geschichte mit einem süßen Ende.

An diesem Punkt muss man sich fragen, ob wir genug für unsere Nächsten tun. Diese Angelegenheit lehrt uns, dass wirklich wenig reichen würde, um mehr tun zu können: Die Menschen um uns herum besser kennenzulernen und uns aufmerksam umzusehen könnte den Unterschied machen.

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