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Der Hahnenschrei wird unerträglich:…
Ihm wird ein Bußgeld auferlegt, weil er keine Papiere bei sich hatte: Er rächt sich beim Polizisten, indem er die Elektrizität im gesamten Polizeirevier abstellt Sie will nicht, dass ihr Sohn auszieht: Sie baut ihm ein Häuschen im Garten, das mit jedem Komfort ausgestattet ist

Der Hahnenschrei wird unerträglich: Sie zeigen ihren Nachbarn an und bringen ihn vor Gericht

14 August 2022 • Von Aya
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Auf dem Land zu leben ist entspannend und gibt einem ein Gefühl tiefen Friedens, weil man im Kontakt mit der Natur steht und weit entfernt vom Lärm der Stadt ist. Für jene, die Letztere nicht besonders mögen, ist es nämlich ideal, an einen isolierteren und von der täglichen Hektik entfernten Ort zu ziehen, aber Lärm bleibt nicht immer vollkommen aus. Auch in ländlichen Gebieten ist es möglich, auf Störelemente zu stoßen und plötzlich die ersehnte Ruhe zu verlieren. Wie? Es gibt beispielsweise Tiere, die aus dem einen oder anderen Grund stören könnten.

Eine Situation, die die Protagonisten dieser Geschichte leider nur allzu gut kennen. Zwei Eheleute, die es müde waren, das Krähen des Hahnes ihres Nachbarn zu hören, und sich daher an ein Gericht wandten, um auf jede mögliche Weise zu versuchen, ihn entfernen zu lassen.


Friedrich-Wilhelm K., ein 76-jähriger Mann, lebt mit seiner Frau Jutta bei Bad Salzuflen in Deutschland. Das Paar war auf der Suche nach Ruhe und Frieden dorthin gezogen, hat aber letztendlich alles andere als das gefunden. Der Grund besteht darin, dass Magda, der Hahn ihres Nachbarn, etwa 200 Mal am Tag kräht und den armen Ohren des Ehepaars keine Pause lässt.

Offenbar haben sie mehrmals versucht, Michael D., den 50-jährigen Besitzer des Hahns, gut zuzureden, er verkündete jedoch, dass er sich keinesfalls von Magda trennen würde. Warum? Ohne den Hahn könnte der gesamte Hühnerstall sich raufen und in Unordnung geraten. Der Han ist daher nützlich, um den Frieden aufrechtzuerhalten, jedoch gewiss nicht den seiner Nachbarn.

„Es ist eine echte Qual geworden“, erklärte Friedrich. „Inzwischen können wir uns nicht mehr an unserem Garten erfreuen und müssen permanent mit geschlossenen Fenstern drinnen bleiben. Das ist nicht möglich und nicht gerecht. Wir haben ein Recht darauf, so zu leben, wie wir es vorziehen, ohne von einem Hahn beschränkt zu werden, der ab acht Uhr morgens bis zum Anbruch der Nacht nicht aufhört zu krähen. Erst abends wird er in den Hühnerstall gesperrt und beruhigt sich, aber tagsüber kräht er kontinuierlich.“

Eine wirklich verheerende Lage, die jeden bzw. jede hart auf die Probe stellen würde. Weshalb das Ehepaar beschlossen hat, sich an ein Gericht zu wenden und zu fordern, dass der Hahn so bald wie möglich entfernt wird. Damit dieses Ziel schnell erreicht wird, nehmen sie jeden Tag das auf, was außerhalb ihres Hauses geschieht, um dem Richter die Qual begreiflich zu machen, der sie täglich ausgesetzt sind.

Ein ehemaliger Bewohner der Nachbarschaft war bereits wegen Magda weggezogen, und Friedrich und Jutta möchten verhindern, auf dieselbe extreme Lösung zurückgreifen zu müssen, weswegen sie ihr Möglichstes tun, es nicht dazu kommen zu lassen. Werden sie es schaffen? Wir wissen es nicht, hoffen jedoch, dass sie früher oder später etwas „stillere“ Tage erleben können.

Was haltet ihr von dieser Angelegenheit: Musstet ihr je mit lauten Nachbarn fertigwerden – waren Menschen oder Tiere die Schuldigen?

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