Die Schulmensa verweigert einem neunjährigen Schüler an seinem Geburtstag das Mittagessen

Aya

09 August 2022

Die Schulmensa verweigert einem neunjährigen Schüler an seinem Geburtstag das Mittagessen
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Zur Schule zu gehen ist fast immer eine schöne Erfahrung für jedes Kind. Vor allem wenn man gerade erst eingeschult wurde, fühlt man sich emotional und aufgeregt angesichts der Vorstellung, ein neues Umfeld zu betreten, unterschiedliche Leute kennenzulernen und Erfahrungen zu machen, die man für den Rest seines Lebens mit sich tragen wird. In vielen Fällen sind die Momente, die in den Mauern der Schule erlebt werden, positiv und schön, in anderen könnten unerfreuliche Dinge geschehen.

Genau die Lage, in der sich der Junge wiedergefunden hat, von dem wir euch erzählen wollen. Aufgrund eines Mangels an Kommunikation wurde ihm ein Mittagessen in der Schulmensa verweigert. Aber sehen wir uns genauer an, was vorgefallen war und was seine Großmutter tat, um die Lage wieder zu richten.

via CNN

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Pixnio - Not the actual photo

Jefferson Sharpnack ist ein neunjähriger Junge, dem an seinem Geburtstag das Mittagessen in der Schulmensa verweigert wurde. Nein, wir scherzen nicht, es ist die Wahrheit. Der Junge war wie immer auf die Theke zugegangen und hatte ein Gericht gewählt, aber sobald er bei der Kasse stand, bemerkte die Mensaangestellte einen Minusbetrag auf seinem Konto und nahm ihm sein Tablett weg, ohne ihm eine Erklärung zu geben. Wenige Momente später erschien er mit einem anderen und im Vergleich zum vorigen schlechteren Gericht, das vorschriftsmäßig für die Kinder gedacht ist, deren Konto nicht die nötigen Anforderungen erfüllt.

Das Ganze erschütterte Jefferson natürlich, der seiner Großmutter Diane Bailey davon erzählte, sobald er wieder zu Hause war. Sie wurde sofort aktiv, um die Gründe für das Vorgefallene zu erfahren. So entdeckte sie, dass ihr Enkel auf seinem Mensakonto neun Dollar Schulden hatte, von denen sie nichts gewusst hatte, und das hatte ihn sein gutes Mittagessen gekostet. Eine peinliche Situation für den kleinen Jefferson, nicht nur weil es vor seinen Mitschülern passiert ist, sondern auch weil es sein Geburtstag war. Eine unangenehme Erfahrung, die einen Makel an diesem feierlichen Tag darstellte, doch dank seiner Oma Diane wurde alles bald wieder behoben.

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Als Vormund ihrer Enkelkinder beeilte sie sich, die Green Primary School von Uniontown in Ohio (USA) zu kontaktieren, um den Vorfall zu melden. „Glücklicherweise“, erklärte sie, erhielten wie sofort eine Entschuldigung von der Schulleitung, und es wurden in Bezug darauf Maßnahmen getroffen.“ Die Schule hat nämlich beschlossen, die Politik bezüglich der Essensausgabe zu ändern und bei den Gerichten nicht mehr nach den finanziellen „Möglichkeiten“ der Familien zu unterscheiden. So wird es nicht nur keine Ungleichheit mehr unter den Schülern geben, sondern es wird auch eine konkrete Hilfe für alle Eltern in finanziellen Schwierigkeiten sein.

Eine Geste, die Diane und auch die Webnutzer, die von der Angelegenheit hörten, zu schätzen wussten und die beweist, dass man auch aus einem negativen Vorfall Inspiration ziehen kann, um sich zu bessern und anderen zu helfen. Findet ihr nicht?

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