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Mutter erzählt ehrlich, was es bedeutet, ein hyperaktives Kind zu haben: „Manchmal weiß ich nicht mehr, was ich tun soll“

05 März 2021 • Von Aya
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Wenn ihr Eltern seid, wisst ihr genau, wovon wir sprechen; unsere Kinder neigen, wenn sie klein sind, dazu, sehr, sehr bockig zu sein, und es ist nicht nur sehr schwer für einen Erwachsenen, den Grund so vieler Beschwerden vonseiten eines Kindes zu verstehen; je mehr Zeit vergeht, desto komplizierter wird es auch zu versuchen, es zu beruhigen. Wir wissen, für eine Mutter oder einen Vater ist es eine große Stressquelle, sich konstant um das eigene Kind zu kümmern, vor allem, wenn es auch noch besonders hyperaktiv ist, aber diese Geschichte wird euch eure Meinung ändern lassen: Jede Laune, auch die schlimmste, kann gehandhabt werden.

Der Post einer Mutter mit einer von Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung betroffenen Tochter hat neues Licht darauf geworfen, was es bedeutet, Elternteil eines besonders launenhaften Kindes zu sein, und wie man nicht nur den Kleinen, sondern auch den fortwährenden Angstzustand des Vaters oder der Mutter handhabt. Die Geschichte dieser Mutter beginnt, während sie in der Schlange steht, um ihren Einkauf im Supermarkt zu bezahlen: „Endlich ist es passiert. Während ich in der Schlange wartete, um zu bezahlen, warf sich meine Sophie im Wagen weinend hin und her, weil ich eine Chipstüte konfisziert habe und weil sie mich eine Idiotin genannt hat. Sie ist hartnäckig. Das weiß ich. Ich lebe seit Langem damit, dass sie hyperaktiv und sehr launisch ist, und ich weiß nicht mehr, was ich tun soll …

Wir stehen mehrere Minuten lang in der Schlange, ich ignoriere ihre Launen und weigere mich, mich zu rühren. Ich habe öffentliche Orte hunderte Male aus diesem Grund verlassen. Fast jedes Mal endet es nämlich damit, dass ich ohne das gehe, was ich zu kaufen im Begriff war, und mit einem vierjährigen Mädchen, das einen Wutanfall hat, aber diesmal musste ich standhaft sein, denn wir brauchten essentielle Hauswaren.

Ich sage ihr zum zehnten Mal, dass sie so sitzen soll, dass sie nicht fällt, und dann höre ich eine Frau hinter mir zu mir sagen: ‚Um Himmels willen, geben Sie ihr einen Keks, damit sie still ist!‘ Ich hätte besser antworten können. Ich hätte erklären können, dass meine vierjährige Tochter ein ernstes Syndrom hat, dass ich meine beiden Kinder allein aufziehe, dass ich mein Bestes tue und dass ich keine andere Wahl habe, als es zu ertragen, weil ich einkaufen muss. Stattdessen höre ich ‚Sie ist vier und Sie sollten sich um Ihren eigenen Kram kümmern‘ aus meinem Mund kommen. Ich bewahre die Ruhe und gehe meinen Einkauf an der Kasse bezahlen, aber etwas in mir kocht. Ich bin von einer Fremden als die Person mit dem Kind, das sich nicht gut benimmt, bloßgestellt worden. Die Person, die faul aussieht, weil sie den Wutanfall ignoriert. Tränen strömen über mein Gesicht, weil ich auf diese Weise ausgerastet bin, ich bin furchtbar traurig darüber, kein einziges Mal ruhig mit meinen Kindern aus dem Haus gehen zu können …

Während ich meine Einkäufe inspiziere, nähert sich eine Frau und beginnt mit Sophie zu sprechen. Sie stellt ihr Fragen, um sie abzulenken, unterstützt mich aber, als Sophie wieder anfängt, sich darüber zu beschweren, dass sie die Chips will. ‚Nein, heute kannst du sie nicht haben. Du musst für deine Mama brav sein. Es ist wichtig, dass du für sie brav bist. Ich habe ein Mädchen, das genauso ist wie du. Wie alt bist du? Wie alt ist dein Bruder?‘

Du weißt nie, was jemand anderes gerade durchmacht. Du kennst nicht die Probleme, die ein Kind hat und die bei ihm ein solches Verhalten verursachen, es sei denn, du kennst die Schlacht, die es bedeutet, ein Mädchens wie meines zu haben, also kannst du mich nicht verurteilen. Aber auch ein einziger Akt der Freundlichkeit ist ausreichend, um eine Mutter glücklich zu machen und sie sich wohlfühlen zu lassen. Danke an jene Frau im Supermarkt heute dafür, meiner Tochter und mir Freundlichkeit gezeigt zu haben. Danke dafür, uns zum Ausgang begleitet zu haben. Danke für deine Unterstützung. Mütter müssen vereint bleiben!“

Eine Geschichte, die besser als jede andere erzählt, was es bedeutet, Eltern eines hyperaktiven Kindes zu sein; man muss nicht verurteilen, auch wenn es manchmal bestimmt nicht einfach ist. Aber ein Akt der Freundlichkeit genügt, um zu verstehen, dass es manchmal das Gerechteste ist, sich in die Lage von jemand anderem zu versetzen.

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